Probebetrieb der Selenter Skateranlage: »Viel Lärm um nichts!«

15. Mai 2004, 4:31 PM (Frank Hunck) ♥ Jugendarbeit · Translation: en fr

Zu diesem Ergebnis kam Udo Petersen, 1. Vorsitzender des TSV und Vorsitzender des selenter Sozial-Ausschusses (SoA). Heute wurde die Mini-Skateranlage, deren Kosten die Gemeinde gespendet hatte, für einen begrenzten Test aufgebaut und unter den neugierigen Ohren von einigen Lokalpolitikern (K. Jipp, W.Razuhn) und Bürgern der Gemeinde getestet.
Vier kleine Hindernisse bilden die Skateranlage
Der Probebetrieb wurde notwendig, nachdem sich kurz nach Bekanntwerden der Pläne der Gemeinde eine Bürgerinitiative dagegen gegründet hatte. Diese setzt sich aus direkten Anwohnern des Sportplatzes und der GHS Selent zusammen, auf dessen ehemaligem Tennisfeld die 4 kleinen Hindernisse aufgebaut werden sollen.

Die Bürgerinitiative machte in den vergangenen Wochen Druck auf die Gemeindevertretung Selent, auf den Schulausschuß (der der Anlage zustimmen muß, und auch mit einer Gegenstimme dem Probebetrieb zugestimmt hat) und zuletzt mit einem Brief an den Amtsausschuß, obwohl sie in einem Gespräch mit Udo Petersen einer 3-wöchigen Probephase vereinbart hatten.

Diese Wohngegend ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen, in dem ein Lärmpegel von bis zu 60 dB zulässig ist. Heute wurde also gemessen: Obwohl der Wind ungünstig stand — er wehte in Richtung der Anwohner — wurde an dem Immissionspunkt nur 52 dB gemessen, direkt am lautesten Hindernis waren es 58 dB. Im Testbetrieb Nun geht es weiter seinen bürokratischen Gang: Der Bauantrag (wir sind ja in Deutschland!) wird der Gemeinde zur Genehmigung vorgelegt und dann an das Bauamt nach Plön geschickt. Von dort sind Auflagen zur zeitlichen Nutzung der Anlage zu erwarten.

Danach – schätzungsweise in 6 Wochen – werden die Hindernisse fest installiert. Sie werden sogar ein Asphaltfeld weiter in Richtung Sportplatz aufgestellt, um möglichen Lärm weiter zu minimieren.

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1 Kommentar abgegeben zu “Probebetrieb der Selenter Skateranlage: »Viel Lärm um nichts!«”

  1. Ute Barthen schrieb:

    Also ich bin dafür, dass wir Jugendliche und Kinder ab ca. 10 Jahren, in unsere Nachbargemeinden
    per Busshuttle fahren sollten, damit alle Selenter Bürger ihre Ruhe haben von dieser Randgruppe.
    Ha,Ha!!!!!!!!!!!!
    Wie heißt es so schön Kinder an die Macht!!! Das kann doch wirklich nicht wahr sein !?!
    Ich bin empört über soviel Kinder und Jugendlichen Hass! Sie gehören dazu und benötigen auch Ihren Platz.
    Also sollen sie Ihn auch haben. Macht Euch stark für unsere Zukunft, sprich also unsere Kinder!!!

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