Wenigstens geht es nicht nur mir so…

30. Nov 2005, 2:50 AM (Frank Hunck) ♥ CSS, HTML u. Co. · Translation: en fr

In den letzten Tagen sass ich wieder über ein paar neuen Website-Designs. ›Welche Wohltat, Trennung von Layout und Inhalt mithilfe von CSS‹, dachte ich mir, und freute mich meiner Entwürfe & meines Lebens. Bis ich die Sites unter MSIE betrachtete. Ach ja, da war doch was…
…MSIE versteht sich nicht besonders auf Webstandards. Nachlesen. Ich les jetzt mehrere Tage nach und bin auf den Artikel
Pandora’s Box (Model) of CSS Hacks And Other Good Intentions (The Web Standards Project) von Tantek Çelik gestossen. Dort wird der Werdegang der CSS-Browser-Hacks aufs Feinste nachgezeichnet. Ich hatte gehofft, dass mit moderneren Programmen Browserweichen obsolet seien, aber das ist nicht der Fall. Am besten ists mal wieder, den kleinsten gemeinsamen Nenner als Basis zu nehmen. Das Endprodukt hat dann kein ausgefeiltes Layout, aber der Aufwand ist bezahlbar wird vom Kunden akzeptiert.

Nachtrag (2:30). Noch ein bisschen gestöbert und auf den Artikel Web Standards and The New Professionalism von Molly E. Holzschlag gestossen, einer Webprofessional & CSS-Buchautorin, in dem die Lanze gebrochen wird für das Ende der Standards der 90iger Jahre. Das Site-Layout wurde damals(?) mit Hilfe von Tabellen festgezurrt, die Verstrebung mit Blind-Gifs gesichert. Und dies in jeder Seite, die wir schrieben. Ähm, 90iger Jahre? Bei mir gings so bis vor 2 Jahren…

Holzschlag schreibt:

Whatever we call it – Web 2.0, evangelism, religion, or simply the best way to do our jobs, I canÂ’t agree more with the strong yet very clear message that real-world Web professionals are sharing. No doubt that getting to a highly skilled level isnÂ’t that easy. Believe me, I understand. IÂ’ve been at it for the majority of my career and as the old adage goes, the more I learn, the less I realize I know.

The more I learn, the less I realize I know. Wie wahr.

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12 Kommentare abgegeben zu “Wenigstens geht es nicht nur mir so…”

  1. Alex schrieb:

    Blind-Gifs zwar nicht, aber mit Tabellen arbeite ich sogar heute noch viel – allerdings mache ich das auch nur für mich und nicht für »anspruchsvolle« Kunden.

  2. Andi schrieb:

    Danke für den Verweis auf den Artikel von Tantek Celic, leider bin ich aber immer noch auf der Suche nach einer deutschen Übersetzung.. Also falls jemand eine kennt oder daran schreibt, ich glaube, dafür gibt es eine ganze Menge Interessenten.. Na ja, dann suche ich mal weiter :)

  3. Wiegner schrieb:

    Sehr geehrter Herr Hunck,
    könnten Sie das Programm der Burgkonzerte in die Webseite von Selent einstellen? Wenn dies geht, dann herzlichen Dank im voraus.
    Viele Grüße
    Ihr Peter Wiegner

    Selenter Burgkonzerte

    Programm

    2007

    Sonntag, d. 22. April 2007 um 17.00
    in der neuen Aula in der Schule am Selenter See
    „Just Friends“
    [edit 21.08.2008: Programm rausgeworfen, da es Schnee von gestern ist… /fhu]

  4. Frank Hunck schrieb:

    Moin, Herr Wiegner,

    Auftrag erledigt! Ich hab die Termine in den Veranstaltungskalender Selenter See eingestellt, auf den verschiedene Websites zugreifen.

  5. nitro schrieb:

    oje… bei den Box modell muß man ja nochmal studieren ;)
    da bleib ich lieber bei meinen tabellen…

    grüße

  6. Frank Hunck schrieb:

    Abgesehen davon, dass Du keinen barrierefreien Code schreibst, wenn Du Tabellen fürs Layout einsetzt, handelst Du Dir eine Menge überflüssigen Code und somit Fehlerquellen ein. Es gibt heutezutage mehr als genug fehlerfreie Beispiellayouts im Netz, die unter den gängigen Browsern funktionieren. Ich fluche heute immer mehr, wenn ich an einem (Ur-)Altprojekt eine Seite kurz mal ändern will – ich blick da einfach nicht durch. Diese Fummelei brauche ich nicht mehr ;)

  7. Snowman schrieb:

    überflüssiger Code ist doch bei den breitbändigen Zugängen ein alter Hut. Fehler kann man eliminieren. Aber ich finde zum Beispiel auch, das reine CSS-Layouts total konstruiert aussehen: siehe 1000de Blogs im Web.
    Barrierefrei: ist auch eine Sache um was sich die Website dreht – zum Beispiel bei mir gehts um Skifahren. Ich glaube nicht, das dies irgendeinen Blinden interessiert.

  8. Frank Hunck schrieb:

    Was heisst »konstruiert«? Jede Site ist konstruiert, in Alt-HTML oder unter Verwendung von CSS. Und CSS bietet den Vorteil, dass das Layout durch eine einzige Datei gesteuert wird, dies möchte ich nicht mehr missen.
    Die angesprochenen Weblogs – ist halt Layout von der Stange. Das ist ja der Vorteil von Weblogs: Mensch muss sich nirgends auskennen, weder (x)HTML-, CSS- noch php-Kenntnisse sind von Nöten.
    Und – schau Dir doch mal ein richtig schön verschachteltes Tabellenlayout mit einem kleinen Bildschirm (Handy, PDA) an. Dat bringt es nicht.
    Barrierefrei ist heutezutage Standard. Ich habe es mir angewöhnt, auf diese Punkte zuachten, soweit es geht. Aber das bleibt natürlich jedem Privatmenschen überlassen, wie er seine Site ausrichtet. Bei öffentlichen Sites dagegen ist es seit 2002 Pflicht.

  9. Volker schrieb:

    Im Prinzip funktioniert die Trennung von Inhalt und Design.
    Allerdings ist man auf einige Krücken angewiesen, damit die Geschichte in allen Browsern einigermaßen gleich aussieht.

    Einerseits habe ich noch viel zu lernen, andererseits wird es wohl nie eine ultimative Lösung geben.

    Und hier im Blog gleich ein Beispiel: Unter Netscape 7.1 wurden die Felder zum Eintragen des Kommentars nicht angezeigt – unter IE und Firefox waren sie vorhanden.

  10. Frank Hunck schrieb:

    Das ist ja das eigentlich schlimme daran, dass mensch immer noch nicht um irgendwelche Hacks herumkommt. Wenigstens muss mensch nicht mehr verschiedene Websites mit JS-Browserweiche installieren ;) , heute tun es ja conditional comments, um den IEs die schlimmsten Unarten abzugewöhnen.

    Dat mit NS tut mir Leid, aber irgendwo mache ich einen Schnitt…

  11. kyle schrieb:

    oje… bei den Box modell muß man ja nochmal studieren ;)
    da bleib ich lieber bei meinen tabellen…

  12. Tamada schrieb:

    Also, ich finde man muss das schon differenzieren. Ich bin kein Freund von CSS, aber dem Trend kann man heute kaum mehr weichen. Eines ist klar – wer bei den alten Methoden bleibt hat jetzt schon verloren.

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