Kultur pur: Mit Trude von Afrika träumen, selbst die Trommel rühren und als Abschluss Gospel-Konzert

11. Nov 2006, 9:57 PM (Frank Hunck) ♥ Kultur, Selent · Translation: en fr

Abstand muss auch mal sein. Gestern abend einen grossen Abstand zu Selent eingelegt und mit Freunden in die grosse Stadt gefahren. Nein, ich meine damit nicht Kiel ;-)

Altona, Fabrik. Fünf Hamburgerinnen feierten in Blümchenkleid, Kostüms, truschigem Leopardenlook und vielen Handtaschen ihr 15-jähriges Bestehen als trommelnde Hausfrauen, die nur mithilfe vieler Supervisionssitzungen ihre Auftritte heil überstehen: »Trude träumt von Afrika«!

Selbstcharakterisierung:

Mit Percussion und Comedy vom Feinsten macht »Trude« ihren Traum von Afrika lebendig. Wer sie kennt ist wahrscheinlich schon süchtig, wer sie noch nicht kennt, sollte das dringend ändern!

Stimmt, das mit dem süchtig. Ich hatte sie im Lutterbeker verpasst – aber wer Trommeln, besonders afrikanische, mag, sollte sie sich das nächste Mal nicht entgehen lassen. Temporeiches Spiel, in jeder Hinsicht!

Heute mittag, beim Trommelunterricht, traute ich mich fast nicht, meine eigene in die Hand zu nehmen. Aber andererseits, ich merk mir meine bald zwei Jahre Erfahrung dann doch an – wir haben ja noch mindestens 13 Jahre Zeit…

Am frühen Abend war der Gospelchor »Yes, Lord« aus der St. Bonifazius-Gemeinde zu HH-Barmbek in St. Servatius zu Besuch. St. Bonifazius heisst offiziell Gospelgemeinde, mit vier(!) Gospelchören. Beruhigend ist allerdings, dass sie dort auch Mangel an Tenören haben…

Gospelchor Yes, Lord aus Barmbek in SelentEs war beeindruckend, was die vierzehn Frauen und Männer unter ihrem Chorleiter Jens Pape uns zu Gehör brachten. Eine Stimmsicherheit und Volumen, und welch mitreissenden Stücke; dazu noch ein durchgehendes eineinhalbstündiges Programm mit freiem Vortrag…

Die Zuhörer kamen auf die Beine und gingen mit...

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(MP3, Dateigrösse 740 kB)

…und dass sie mit standing ovations verabschiedet wurden, versteht sich von selbst. Leider stimmte uns die Kirche auf den Winter ein – ich hatte vergessen, dass es sich zu dieser Jahreszeit empfiehlt, nur mit langen Unterhosen in die Kirche zu gehen.

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