Journalisten und ihre Wortschöpfungen…

…dachte ich, als ich die Wochenendbeilage der Kieler Nachrichten las ;) . Im Journal-Teil hat der Kunstredakteur Jens Rönnau den Bokeler Bildhauer Thomas Jaspert portraitiert.

Der mit der Säge tanzt…

der-mit-der-saege-tanzt

Ich hatte gehofft, Thomi auf der Pfingstparty zu treffen, ich kenne ihn aus den alten Tagen ;) der KUNSTPFADE, von projektNULL 1999 in Selent auf der Blomenburg und dann ein Jahr später in Bokel, seiner Heimatgemeinde, das projektEINS.

Ich stolperte Mitte 1999 in das Projektteam und begleitete auch das Bokeler Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem KinderKulturDorf e.V. veranstaltet wurde.

Aber, wie in dem KN-Artikel erwähnt: Er bereitet gerade eine Ausstellungseröffnung in Bokel vor. Er ist dort sehr umtriebig, will ein Aalmuseum eröffnen, und betätigt sich als Landschaftsgestalter. Aber dazu später mehr.

Jedes Jahr ist Pfingsten…

Lagerfeuer zum Brutzeln und Wärmen Geschmeckt haben sie viel besser als sie aussehen …und ich bei Freunden zum gemeinsam feiern, essen, klönen, Musik machen, wandern, faul in der Sonne liegen, aufräumen, abwaschen, kochen, zelten – was weiss ich noch alles, halt lauter Sachen, die gemeinsam viel Spass machen.

Hier brutzelten die leckeren Tiefseefische, mochte es draussen noch so schüttenWagenpark in AbenddämmerungDieses Jahr habe ich, wie in den vergangenen Jahren, viele Bilder geschossen vom bunten Treiben. Bislang habe ich es so gehandhabt, dass eine Auswahl hier im Netz in einem geschlossenen Bereich zu sehen waren.

Kurz vorm Gewitterguß

Nach dem RegenAb diesem Jahr ists anders – es gibt eine Zusammenstellung der besten Bilder, und wer sie haben will, meldet sich bei Barbara, Florian oder mir, dann geht sie auf CD in den Versand.

Und für diejenigen, die mit der ganzen Sache nichts anzufangen wissen, gibts wenigstens ein paar Bilder von Schleswig-Holstein Ende Mai mit Landregen, Gewittergüssen, aber auch trockenen Momenten, für lange Wanderungen gut geeignet.

Zehntausendsiebenhundertundfünf Kommentare, wow!

Schön wäre es, wenn es wahr wäre. Der Datenbankindex meldet diese Zahl, nur — sind es zu 99,x% Spam, Kommentar- und Trackbackspam, die mir SpamKarma zuverlässig vom Halse hält.

In den letzten Wochen rutschen händische Kommentare durch, die, naja, nicht so ganz zielgerichtet eingegeben werden. Irgendwie tauchen mehr und mehr Spielkinder auf, die ausprobieren wollen, ob das Kommentarfeld denn tatsächlich ihren Eintrag schluckt. Witzig zu sehen, wie sie es ein paar Mal hintereinander probieren, die Namen wechseln (Fra*z Beckenb***r als Beispiel), nur die IP-Adressen bleiben gleich…

Aber es hält sich ja noch in Grenzen, trotz weltweitem Web.

Wo bleibt der Regen?

Eichen auf GersteDa kündigen uns die Meteorologen lange regnerische Wochen an, und was bekommen wir? Letzte Woche hat es bei uns schätzungsweise 15mm Regen (also 15 l / m²) geregnet, dafür hatten wir öfters einen starken, warmen Südwind, der das meiste davon weitergetragen hat. Petrus, hab ein Einsehen, unsere Gärten brauchen mehr Wasser…

Ansonsten finde ichs angenehm — die Temperaturen sind eher der Jahreszeit angepasst und erträglich.

Heute auf dem Weg nach Preetz endlich mal meine Kamera dabei gehabt. Mir haben es hinter Gut Wittenberg einige riesengrosse Felder angetan, die von Eichenüberhältern gegliedert sind.

Für Nicht-Norddeutsche: In Schleswig-Holstein gibt es an Feldgrenzen die sogenannten Knicks, Hecken aus Feldgehölzen. Diese werden alle 10 bis 15 Jahre auf den Stock gesetzt, »geknickt«, damit die Gehölze neu austreiben und die Hecke geschlossen bleibt. Alle 20 bis 25 Meter bleibt ein Baum in voller Grösse stehen, der sogenannten Überhälter. Und so kann es passieren, dass die anderen Gehölze mit der Zeit abgehen, die Überhälter aber überbleiben.

Eichen in wogender Gerste VI

So auch auf diesen Riesenschlägen, auf denen zur Zeit die grannende Gerste wogt. Und dazwischen riesen Eichen… Hier habe ich eine ganze Bilderserie geschossen, da der Himmel auch mal wieder grandios war — Schönwetterwolken ohne Ende. Ob das auch über Himmelfahrt so bleibt?

Ja, ich weiss, manchmal streiten sich zwei Seelen in meiner Brust…

Ach ja, mich gibts noch…

…nur konnte ich in den vergangenen Wochen nicht schreibenseufz. Dieses wunderschöne Frühlingswetter — könnte ich dorthin wünschen, wo der TeufelPfeffer wächst… Bei Otto Normalbürger kommen die sprichwörtlichen Frühlingsgefühle auf, aber ich gehöre einer Gruppe an, die sich in dieser Jahreszeit eher in sich reinverkriecht, froh ist, wenn die Geschäfte laufen (und zum Glück tut sich was bei mir), aber ansonsten in Ruhe gelassen werden will: Stichwort Depression

…und das nicht zu knapp. Nichts macht mehr Spass, jede Entscheidung kostet elendig viel Kraft. Fotografieren — ach lass mich damit in Ruhe, was soll ich denn damit, da müsste ich ja wieder einen Fotobericht schreiben (muss ich natürlich ganz und gar nicht); überhaupt Schreiben oder Bloggen — Ideen hätte ich, aber die Entscheidung, wer-wie-was-wo, nein lieber nicht…

Dass ich jetzt darüber schreibe: Angeregt hat mich ein Artikel von Rene Driest auf seinem Depressionsblog, in dem er seine derzeitige depressive Episode schonungslos schildert. Hut ab!
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