Der KN-Artikel zur Zwangsversteigerung des Selenter Mutter-Kind-Kurheims wird fleissig kommentiert, von den »üblichen Selenter Verdächtigten«.

Finde ich gut, dass dies jetzt auch dort möglich ist – wirklich ein grosser Fortschritt im Vergleich zu den trägen Leserbriefen. Denn – der Artikel wird erst morgen im Print erscheinen, Leserbriefe dazu würden erst ab (schätzungsweise) Dienstag abgedruckt werden, und bestimmt nicht in dieser Anzahl.
Vor knapp dreissig Minuten schrieb ich die kleine Nachricht über die Versteigerung des Mutter-Kind-Kurheims in Selent – eigentlich nur ein kleiner Aufmacher mit Link auf die entsprechende KN-Online-Nachricht.
Und was sagt nun Google:

Obwohl die KN-Meldung schon seit 2 Stunden, meine Kurzmeldung aber erst seit 17 Minuten in den Datenbanken von Google schlummert, erscheint mein Blog an erster Stelle. OK, kann daran liegen, dass Google mir für das Stichwort »Selent« einen höheren Rank einräumt, schliesslich taucht dieser Begriff seit 2003 unter meiner Adresse mit auf.
Heute auf KN-Online:
Die Förde Sparkasse, die HSH-Nordbank und die Deutsche Hypothekenbank als gemeinsame Kreditgeber für den Eigner, die Elgin-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH aus Mainz (Tochter der DAL, Deutsche Anlagen Leasing GmbH&Co KG, Wiesbaden) geben das ehemalige Kurheim in die Zwangsversteigerung. […]
Auf Nachfrage der KN bestätigte die Fördesparkasse, dass ein Verkehrswertgutachten worden ist: Wert: 5,2 Mio Euro.
Die Immobilie steht seit 2002 leer, es haben sich seitdem viele Interessenten das Objekt angesehen, und 2006 schien ein Kauf zustande zu kommen, aber das war ein Irrtum.
Hoffen wir mal, dass sich nun vorwärts geht – an einer Nutzung hängen Arbeitsplätze und eine stärkere Nachfrage für unseren Einzelhandel.
Bei fefe gefunden und aufgesucht:
Sicher sind die Landesbanken nur ein Problem in der weltweiten Finanzkrise, dennoch kennzeichnen sie besonders das Versagen aller Kontrollinstanzen! Die 3 führenden Landesbanken Deutschlands halten ein Volumen von 5,9 Billionen Euro an ausstehenden Derivaten, das 4,98-fache ihrer Bilanzsumme bzw. 243,4% des deutschen BIPs. Auch das Engagement an Kreditderivaten in gemeinsamer Höhe von 361,1 Mrd. Euro verursacht pures Unverständnis.
Die Drei schieben eine Bilanzsumme von zusammen 1,183 Billionen Euro vor sich her, mit einem Eigenkapital von nur 25,25 Mrd. Euro. Das durchschnittliche Leverage Ratio liegt beim unglaublich 46,85-fachen!
Gestern schickte Jörg mir »Uraltblogger« nen Hinweis auf einen Blogbeitrag, der die zeitlichen Herkünfte der deutschen Bloggerszene nachverfolgt und grafisch aufbereitet.
Ich hab bei mir mal nachgeforscht und kam auf den 2. Juni 2003, noch unter MovableType. Zu dieser Zeit waren nur wenige Blogs in D aktiv:

Ergänzung 23.10.08: Benedikt hat mich heute nacht mit in den Zeitstrahl aufgenommen, deshalb ist obige Grafik aktualisiert. Und – er hat meinen
allerersten Post vom 2.6.03 ausgebuddelt, den ich so nicht mehr auf der Reihe hatte. Inhalt (natürlich) reichlich sinnfrei