KN zum Thema GTZ / TZ: Blomenburg nicht die einzige Alternative

23. Jan 2009, 6:33 PM (Frank Hunck) ♥ Politik, Selent, Wirtschaft · Translation: en fr

Heute in den Kieler Nachrichten:

Schwentinental/Selent – Wie es am Ende ausgehen wird, steht noch in den Sternen. Fakt ist, dass der Wirtschaftsausschuss des Plöner Kreistags am Mittwochabend die Verwaltung damit beauftragt hat, Verhandlungen über einen Verkauf des Gewerbe- und Technik-Zentrums Raisdorf (GTZ) an die Stadt Schwentinental aufzunehmen.

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8 Kommentare abgegeben zu “KN zum Thema GTZ / TZ: Blomenburg nicht die einzige Alternative”

  1. Christian Rohweder schrieb:

    Ähm, also ich sehe diese Aktion mit etwas Befremden und Unverständnis. Das GTZ ist ein funktionierendes System, für die Mieter ein durchaus interessanter Standort und lässt sich nicht mit Selent vergleichen. Die Nähe zur Landeshauptstadt hat seinen Reiz und so schön die Gegend um Selent auch sein mag, aber wenn wir ehrlich sind ist die Blomenburg weitab vom Schuss. Der Standort ist für solche Unternehmen interessant, die primär virtuell arbeiten. Aber der Großteil der Mieter im GTZ sind »Kundenbesucher«. Und dass man den Mietern alternative Räume alternative Räume im Rat- oder Bürgerhaus anbieten will – ich glaube die Bürgermeisterin von Schwentinental hat das Prinzip GTZ nicht verstanden.

  2. Frank Hunck schrieb:

    Die derzeitige Diskussion hat leicht den Anschein des »mehrere Fliegen mit einem Schlag klappen« – für uns Selenter hätte es den Vorteil, dass wir das Problem »dysfunktionales TZ« wenigstens in erfahrenen Händen wüssten – unabhängig davon, na es denn funktionieren wird. M. E. lassen sich die Standorte Selent und Schwentinental wirklich nicht im einem Atemzug nennen, so Leid es mir tut:(

  3. Kalli Jipp schrieb:

    Lieber Christian Rohweder, erkläre doch mal das Prinzip des GTZ.
    Was heißt eigentlich: die Blomenburg ist weit ab vom Schuss? Von Selent aus ist Kiel über die B 202 in ca. 20 Min. zu erreichen, eine durchaus akzeptable Zeit. Was sind schon 20 Minuten. Die und mehr muss man auch aus anderer Fahrtrichtung einkalkulieren, wenn man das Zentrum Kiels erreichen will, vermutlich sogar aus Raisdorf, weil dort der »Stau« erst anfängt.
    Richtig ist, dass das GTZ wohl gut funktioniert und es ist den ansässigen Firmen wohl schwer zu vermitteln, ihren guten Standort aufzugeben. Daher muss man gute Argumente haben, um einen Umzug nach Selent zuzustimmen, wenn es denn so kommen sollte. Für Selent und die Region jedenfalls wäre es nur ein Gewinn – selbstverständlich.

  4. Lars Berwald schrieb:

    Die Diskussion geht irgentwie in die falsche Richtung, es werden Fronten aufgebaut und Vorurteile geschuert
    Es ist bestimmt besser hier nicht die trennenden Argumente aufzuzaehlen, sondern zu schauen,
    wo Vorteile, Gemeinsamkeiten und Synergie-Effekte
    in der moeglichen Verbindung beider Einrichtungen zu finden sind. Es geht doch darum, die jeweiligen Vorteile soweit es geht zu erhalten und eventuelle Nachteile zu mindern.
    Yes we can,
    mit herzlichen Gruessen
    aus den USA

  5. Christian Rohweder schrieb:

    Lieber Kalli Jipp,

    in Kilometern gemessen ist Selent weit ab vom Schuss. Und wer täglich die Strecke Kiel-Selent fahren soll um seine Kunden zu erreichen, die in diesem Umfeld ansiedeln, für den ist das ein deutlicher Kostenfaktor. Sicherlich, könnte man dem Kunden dann als Anfahrtskosten berechnen. Aber der zeigt einem getrost einen Vogel, wenn man von einem nahgelegenen in einen weiter entfernten Standort wechselt. Wer im GTZ ansässig ist, hat in dieser Gegend auch den Schwerpunkt seiner Kundschaft, bzw. auch Richtung Westen raus. Mit welchen Argumenten soll man denn den Mietern Selent schmackhaft machen? Was bietet die Blomenburg, was das GTZ nicht hat?

    Und es ist auch einfach Unsinn, die Gemeinschaft der Unternehmen in GTZ auseinander reissen zu wollen. Wir waren selbst lange Mieter im GTZ und das war schon sehr nett, auch untereinander zusammen zu arbeiten.

  6. Kalli Jipp schrieb:

    @ Chr. Rowehder »Wir waren selbst lange Mieter im GTZ«: Gleichwohl haben Sie, aus welchen Gründen auch immer, das GTZ verlassen und sind nach Rendsburg? gegangen. Wer sagt denn, dass ausschließlich aus geschäftlichen Ineressen der Standort Raisdorf gewählt wurde. Kann es nicht sein, dass es das Angebot des GTZ war und kann es nicht sein, das das Technologiezentrum in Selent auch gute Angebote für Firmen- (neu)-gründer zu bieten hat?
    Geichwohl, ich denke es ist noch lange nicht so weit, dass das GTZ in Raisdorf aufgegeben wird.

  7. Christian Rohweder schrieb:

    Lieber Kalli Jipp, Damals war ich Angestellter der Vater SysCon. Wir haben das GTZ verlassen, weil wir zu groß wurden. So einfach ist das.

    Seit einiger Zeit gehe ich allerdings meiner eigenen Wege und die haben mich nun mal nach Rendsburg geführt.

  8. Frank Hunck schrieb:

    Hinweis: Der Link zur Kieler Nachrichten funktioniert nicht mehr. Hintergründe auf den KN….

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