Faszinierend und beängstigend

Die Unfähligkeit heutiger Zeitungen, eigene Titelzeilen zu finden… Gebt mal »10 Jahre Google« in die Suchmaschine Eurer Wahl ein;)

Programm des Schluenseefestivals

Link zum Programm. Beginn ist um 15 Uhr im Grebin. Und – wir haben heute unsere Generalprobe – bibber;)

Spinnennetze, Nebel, Dämmerung – der Herbst kommt immer näher

spinne-herbstMorgens, wenn ich aus dem Haus gehe, muss ich meine Augen aufmachen, um nicht wieder die unzählige Spinnennetze zu zerstören, die die fleißigen Tierchen über Nacht zwischen der Hauswand und dem Buchs oder den Buchen gespannt haben. Die Luft ist feucht, der Nebel hängt noch schwer im Laub. Langsam färbt sich der Wein an der Nordwand des Hauses wieder rötlich – ist es wieder so weit?

Abends fällt die Dämmerung schneller, mensch kann dabei zusehen. Alles riecht nach Herbst, der Sommer scheint schon in den Süden geflogen zu sein – Urlaub machen. Hat er das schon verdient?

Das war knapp!

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Wäre ich zehn Sekunden später an der dicken Eiche längs gekommen, dann hätte es mich erwischt. So hörte ich nur ein lautes Kreischen, einen Schlag, und als ich mich umdrehte, lag ein großer Ast quer über dem Graf-Blome-Weg. Man sollte bei Starkregen alte Bäume meiden! Alleine bekam ich ihn nicht von der Straße, aber mit Hilfe aus dem Café Blome war es ein Klacks. graf-blome-weg-ast-herunter

Wee sind Tönkers in Selent ?!?

Mensch lernt nie aus – am Samstag gab es Regionalunterricht von einem Berufenen – ehemals Schulleiter der Schule von Pratjau (lange ists her). Daß die Gegend nördlich des Selenter Sees »Probstei« genannt wird, abgeleitet von Probst (frühere Zugehörigkeit zum Kloster Preetz), wusste ich wohl. Das aber der südliche Teil von den Probsteiern abfällig »Tönkerie« und die Menschen als »Tönkers« bezeichnet wurden, war mir neu.

Wieso abfällig? Nun ja – die Bauern in der Probstei waren allesamt Hufner des Klosters Preetz, und konnten sich als Hofstätten massive Ziegelgebäude leisten, wie auch ansonsten die Kirchen und Schulen gebaut waren. In den Gutsbezirken jedoch waren die Gebäude der Kätner und Insten (die kein Eigenland hatten, sondern von den Gütern belehnt waren) zumeist Lehmgebäude. Die Bewohner waren verpflichtet, einmal im Jahr die Gebäude von außen zu kalken, zu »tünchen«. Der Vollzug der Verschönerungsaktion wurde dann vom Gutsinspektor oder dem Gutsbesitzer abgenommen… Diese Abhängigkeit von den Gütern führte dann zu diesem Übernamen.

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