Hyperaktivität bei Kindern beruht auch auf Nahrungszusatzstoffen

In der gestrigen New York Times wird auf die sogenannte Lancet-Studie1 verwiesen, die beweist, dass Hyperaktivität bei Kindern durch Nahrungszusatzstoffe wie Farbstoffe oder Natriumbenzoat (ein gebräuchliches Konservierungsmittel) hervorgerufen werden kann [Quelle: Fefes Blog].

Die Studie beruht auf einem Doppel-Blindversuch, der mit mehreren hundert Drei- und Acht- bis Neunjährigen durchgeführt wurde. Diese bekamen Getränke mit den obigen Additiven, die darin in Konzentrationen enthalten waren, wie sie in kommerziellen Produkten geläufig sind. Darüberhinaus wurde ihre Ernährung kontrolliert, um andere Quellen dieser Zusatzstoffe zu vermeiden.

Einer Kontrollgruppe wurde zusatzstoff-lose Placebogetränke verabreicht, die genauso aussahen und schmeckten.

Die Kinder wurden von Eltern, Lehrern und ergänzend noch durch ein Computerprogramm auf Unachtsamkeit und Hyperaktivität getestet. Niemand aus der Gruppe der Forscher wusste, welches Kind welches Getränk zu sich nahm.

Ergebnis:

The researchers discovered that children in both age groups were significantly more hyperactive and that they had shorter attention spans if they had consumed the drink containing the additives. The study did not try to link specific consumption with specific behaviors. The study’s authors noted that other research suggested that the hyperactivity could increase in as little as an hour after artificial additives were consumed.

Die Diskussion, wie ich sie aus Elternkreisen kenne, dreht sich hauptsächlich um Süssigkeiten als Auslöser von Hyperaktivität. Aber wenn mensch sich die Inhaltsstoffe mal näher anschaut – dann ist alles wieder klar.

Doc Sarah hat sich auf ihrem Blog öfters mit Nahrungsmitteln und ihren Zusatzstoffen beschäftigt, hier eine kleine Auswahl an Links:

Doc Blog: CODEX ALIMENTARIUSDoc Blog: Codex Alimentarius und gesunde ErnährungDoc Blog: CODEX ALIMENTARIUS Vol.III -Böse neue Welt-Doc Blog: CODEX ALIMENTARIUS Vol.IV – China Blue(s)

Aber, Warnung – dabei kann es eine/m ganz schön schlecht werden.

Was mich bei der ganzen Sache wundert – über diese Zusammenhänge liest mensch nie was in der Zeitung.

Aber, das ist wieder mal ein ganz anderes Thema – schaut Euch mal bei Fefe die Auswertung eines Artikels der Süddeutschen Zeitung zu den usbekischen Bombenbauern an – da lernt mensch das Zweifeln an unserer vierten Macht im Staate – unserer unabhängigen und fundiert recherchierenden Presse. Zitat fefe: »Au weia. Achtung: jetzt kommt wirklich krass üble Agitprop-Gülle direkt aus den finstersten Hirnwindungen der gleichgeschalteten PR-Presse»…

Ach, wenn ich grade dabei bin – in diesselbe Kerbe haut der Spiegelfechter mit seinem Artikel »Regenmacher«, die Kommentare sind ebenfalls lesenswert!


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