Jugend sammelt für Jugend

Ab gestern wird im Land wieder fleissig für die Jugendarbeit vor Ort gesammelt:

Am 20. Mai geht es wieder los. Unter dem Motto »Jugend sammelt für Jugend« starten die Jugendverbände landesweit die Jugendsammlung 2004. Bis zum 2. Juni 2004 werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, in Haus- und Straßensammlungen für die Jugendarbeit zu spenden. Die Erträge sind vor allem für die Unterstützung der Jugendarbeit der Jugendverbände in den Gemeinden und Kreisen vorgesehen. 80 Prozent der Sammlungserträge bleiben bei den Jugendgruppen und Verbänden vor Ort und 20 Prozent werden für die Finanzierung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und internationale Jugendprojekte des Landesjugendringes verwendet.

Nähere Infos gibt es auf den Seiten des Landesjugendringes .

Probebetrieb der Selenter Skateranlage: »Viel Lärm um nichts!«

Zu diesem Ergebnis kam Udo Petersen, 1. Vorsitzender des TSV und Vorsitzender des selenter Sozial-Ausschusses (SoA). Heute wurde die Mini-Skateranlage, deren Kosten die Gemeinde gespendet hatte, für einen begrenzten Test aufgebaut und unter den neugierigen Ohren von einigen Lokalpolitikern (K. Jipp, W.Razuhn) und Bürgern der Gemeinde getestet.
Vier kleine Hindernisse bilden die Skateranlage
Der Probebetrieb wurde notwendig, nachdem sich kurz nach Bekanntwerden der Pläne der Gemeinde eine Bürgerinitiative dagegen gegründet hatte. Diese setzt sich aus direkten Anwohnern des Sportplatzes und der GHS Selent zusammen, auf dessen ehemaligem Tennisfeld die 4 kleinen Hindernisse aufgebaut werden sollen.

Die Bürgerinitiative machte in den vergangenen Wochen Druck auf die Gemeindevertretung Selent, auf den Schulausschuß (der der Anlage zustimmen muß, und auch mit einer Gegenstimme dem Probebetrieb zugestimmt hat) und zuletzt mit einem Brief an den Amtsausschuß, obwohl sie in einem Gespräch mit Udo Petersen einer 3-wöchigen Probephase vereinbart hatten.

Diese Wohngegend ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen, in dem ein Lärmpegel von bis zu 60 dB zulässig ist. Heute wurde also gemessen: Obwohl der Wind ungünstig stand — er wehte in Richtung der Anwohner — wurde an dem Immissionspunkt nur 52 dB gemessen, direkt am lautesten Hindernis waren es 58 dB. Im Testbetrieb Nun geht es weiter seinen bürokratischen Gang: Der Bauantrag (wir sind ja in Deutschland!) wird der Gemeinde zur Genehmigung vorgelegt und dann an das Bauamt nach Plön geschickt. Von dort sind Auflagen zur zeitlichen Nutzung der Anlage zu erwarten.

Danach – schätzungsweise in 6 Wochen – werden die Hindernisse fest installiert. Sie werden sogar ein Asphaltfeld weiter in Richtung Sportplatz aufgestellt, um möglichen Lärm weiter zu minimieren.

Wie könnte ein neuer Schulhof aussehen?

Vorstellung der Modelle Bei den diesjährigen Projekttagen der GHS Selent beschäftigte sich auch eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit der Schulhofgestaltung. Schüler der Klassen 2 bis 9 erarbeiteten unter der Anleitung von Dr. Liedl (Landschaftsplaner aus Selent) und seinen Mitarbeiterinnen mehrere Planskizzen und bauten aus Modelliermasse, viel Farbe und Naturmaterialien vier Modelle, die Schulleiter Haß nun sicher verstauen sollte. Diese Projetarbeit wurde nämlich vom Land gefördert und dient zur Planungsbeteiligung der Kinder und Jugendlichen, wie sie von der Gemeindeordnung SH seit mehreren Jahren vorgeschrieben ist.

Bericht von der Vorstellung des Projektes »Offene Ganztagsschule« vom 8. März 2004 in der GHS Selent

Lebhafte Diskussionen nach den VorträgenAm 8. März 2004 fand in der Grund- und Hauptschule Selent eine Veranstaltung zum Projekt ?Offene Ganztagsschule« statt, an der rund 20 Zuhörer teilnahmen. Es war einerseits gedacht, der interessierten Öffentlichkeit das Projekt näherzubringen, andererseits sollte es dazu dienen, den Austausch zwischen den bestehenden drei Arbeitsgruppen zu fördern.Neues Motto & Logo der GHS Selent
Schulleiter Thomas Haß stellte anhand des Mottos ?Wir werden BESSER – Bildung und Erziehung am Selenter See erweitern« die Schwerpunkte vor: Es sollen erstens die pädagogischen Möglichkeiten der Schule erweitert werden- Zweitens soll das bestehende Defizit in der Jugendarbeit – das auch in der LSE aufgezeigt wurde – behoben werden und drittens die baulichen Mängel1) der in die Jahre gekommenen GHS beseitigt werden.


1) bauliche Mängel:

  • zu kleiner Schulhof, durch Wurzelwerk nicht mehr sicher

  • Laufbahn kleiner als 100 m
  • Turnhalle zu klein
  • Verwaltung überall verstreut
  • Küche über 35 Jahre alt

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Einbeziehung von Kindern & Jugendlichen in die Stadtplanung

Kleine Baumeister, unter diesem Titel ruft der stern zu einem Wettbewerb auf. Am Beispiel der Stadt Leipzig wird aufgezeigt, wie jugendliche Stadtplaner den Gemeinden helfen können, bares Geld bei der Gestaltung von Grünanlagen, Plätzen oder Spieleinrichtungen zu sparen:

»Es sind nicht immer grandiose neue Ideen, die ein von Kindern gestaltetes Projekt so erfolgreich machen«, sagt Landschaftsarchitektin Gabriele Seelemann, die von der Stadt Leipzig beauftragt ist, in Zusammenarbeit mit Schülern alternative Vorschläge für die Stadterneuerung zu entwickeln. »Kinder produzieren erfrischend einfache und preiswerte Lösungen, während Profis oft viel zu teuer denken. Nicht nur, um mehr zu verdienen, sondern weil sie sich irgendwie verpflichtet fühlen, das noch nie Dagewesene zu schaffen.«

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