Verloren in den Nebeln, wach oder Illusion?

Vernetzt denken – das Internet bietet alle Chancen, nur – welche Spur verfolge ich, finde ich zu einer früheren, vielversprechenden Weggabelung zurück?

Heute ging mirs so. Eigentlich wollte ich schon längst meinen Schlaf nachholen, verlor mich dann in den Nebeln von Avalon und fand mich unversehens an unbekannten Gestaden einer Isla. Gehirn vernebelt vor Müdigkeit, suchte ich nach Bekanntem, verirrte mich, bis ich über folgendes stolperte (Quelle):

[…]Dissidente Praktiken verschieben – im Sinne Holloways – Machtverhaeltnisse, erweitern die Zwischenraeume innerhalb kapitalistischer Herrschaft – ohne nach der Staatsmacht zu greifen. Verschiebung von Kraefteverhaeltnissen schafft Raum fuer praktische Erkundungen, fuer kleine Schritte ohne gleich grosse Gegenentwuerfe von alternativer Oekonomie herstellen zu wollen.[…]

Das hatte ich doch heute schon mal, aber nicht so konkret? Ach ja, vorhin schrieb ich woanders zu den ungeahnten Möglichkeiten der modernen Industrie

[…]Keine heilbringenden politischen Ide(ol)en mehr, sondern eine Suche nach Politik von unten, der direkten, lokalen, kleinräumigen, projektbezogenen Ansätze auf unserer Seite – Politik von unten – ist machbar. Sand im Getriebe sein, dort, wo mensch lebt und was bewirken kann.

Ich bin verwirrt. An welches Ufer hat es mich denn jetzt verschlagen? Dissidenz hatte ich bislang nur mit unfreien Herrschaftsformen in Verbindung gebracht – der ehemalige UdSSR, dem heutigen Russland, China und so fort :cry:

Journalisten und ihre Wortschöpfungen…

…dachte ich, als ich die Wochenendbeilage der Kieler Nachrichten las ;) . Im Journal-Teil hat der Kunstredakteur Jens Rönnau den Bokeler Bildhauer Thomas Jaspert portraitiert.

Der mit der Säge tanzt…

der-mit-der-saege-tanzt

Ich hatte gehofft, Thomi auf der Pfingstparty zu treffen, ich kenne ihn aus den alten Tagen ;) der KUNSTPFADE, von projektNULL 1999 in Selent auf der Blomenburg und dann ein Jahr später in Bokel, seiner Heimatgemeinde, das projektEINS.

Ich stolperte Mitte 1999 in das Projektteam und begleitete auch das Bokeler Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem KinderKulturDorf e.V. veranstaltet wurde.

Aber, wie in dem KN-Artikel erwähnt: Er bereitet gerade eine Ausstellungseröffnung in Bokel vor. Er ist dort sehr umtriebig, will ein Aalmuseum eröffnen, und betätigt sich als Landschaftsgestalter. Aber dazu später mehr.

Blomenburg: Ausstellung mit Bildern des Fotografen Heinz Teufel

Am Sonntag, den 11. Februar, findet um 11.15 Uhr eine Ausstellungseröffnung auf der Blomenburg – richtiger: in den Räumen des Technologiezentrums – statt:

Fotografie von Heinz Teufel  

In allen 3 Etagen des Neubaus und den Übergängen zur alten Burg zeigt Heinz Teufel Facetten seines künstlerischen Weges. Haupt- und Nebenwege. Ein- und Ausblicke. Vor- und Rückblicke. Erd- und Himmelsblicke. Formen, Strukturen, Systeme. Kontrapunkte. Vertrautes und Fremdes. Überreiche Vielfalt.In allen 3 Etagen des Neubaus und den Übergängen zur alten Burg zeigt Heinz Teufel Facetten seines künstlerischen Weges. Haupt- und Nebenwege. Ein- und Ausblicke. Vor- und Rückblicke. Erd- und Himmelsblicke. Formen, Strukturen, Systeme. Kontrapunkte. Vertrautes und Fremdes. Überreiche Vielfalt.

Ich wollte eigentlich auf die ausführliche Einladung im Internet verlinken, aber weder der Venturepark noch die Blomenburg weisen auf die Ausstellung auf ihren Veranstaltungsseiten hin. Merkwürdig. Dafür gabs die Einladung sowohl in Brief- wie auch in PDF-Form.

Upd. 10.2.07: rel=«nofollow«Nun steht die Veranstaltung im Netz, in einem anderen Kleide, der Auftritt der Blomenburg wurde neu gestaltet.

Selenter Woche 2007: Grundplanung steht!

Gestern fand in Selent die dritte Selenter Runde der letzten Monate statt, ein Treffen sämtlicher Selenter Vereine unter Federführung des Sozial- und Kulturausschusses, um über die Ausrichtung der Selenter Woche 2007 zu schnacken.

Dieses Jahr hat sich der Motorrad Club Selent (MCS) bereiterklärt, die Organisation der Veranstaltung zu übernehmen. Sie soll wieder auf die ursprüngliche Form – Angebote für Kinder und Jugendliche am Samstag und Vorstellung und Aktivitäten unserer Vereine am Sonntag – zurückgeführt werden; in den vergangenen Jahren geriet die Selenter Woche immer mehr zu einem grossen Spektakel, das die finanziellen Möglichkeiten der Organisatoren fast gesprengt hätte.

Weitere personelle Unterstützung hat die Freiwillige Feuerwehr zugesagt, und die anderen Vereine werden sich auch nicht lumpen lassen. Als Datum wurde das Wochenende Sa. 7. und So. 8. Juli 2007 festgelegt, also eine Woche vor Beginn der Sommerferien.

Bis zum 18. März sollen alle Vereine, die sich beteiligen wollen, ihre Vorstellungen an Reinhard Berger vom MCS gemeldet haben. Es wird wieder eine Festzeitschrift herausgegeben, in der sich die Vereine darstellen können.

Ein grosser Dank gilt den Mitgliedern des MCS, die am 16. Juni schon ihren 4. Motorrad-Gottesdienst durchführen, sich also für dies Jahr viel vorgenommen haben. Um so wichtiger ist es, dass tatkräftige Hilfe von anderen Vereinen kommt.

Kulturtipp: Geschichtenbauer Stührwoldt im Lutterbeker

Anfang diesen Jahres las der Bio- und Geschichtenbauer Matthias Stührwoldt hier in Selent, am 6. Januar 2007 ist er um 21 Uhr im Lutterbeker zu hören:

Matthias Stührwoldt, Jahrgang 68, ist Bio-MilchGrünlandAckerundGeschichtenbauer in Stolpe im Kreis Plön. Winterzeit ist Erntezeit. Zumindest gilt das für den Geschichtenanbau auf dem Hof von Matthias Stührwoldt. Neue Texte wachsen das ganze Jahr, im Winter sind sie reif und können geerntet werden – nicht mit Döscher, Häcksler oder Ladewagen, sondern mit dem Computer. Zur Zeit arbeitet Matthias Stührwoldt an seinem noch namenlosen dritten Buch, aus dem er heute unter anderem vorlesen wird. Hoffen wir auf eine gute Ernte…
“Ich hab’ es meinem Mann abends auf dem Sofa vorgelesen und er ist nicht eingeschlafen”. (Eine Bäuerin)

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