Glückwunsch nach Fargau-Pratjau für startsocial2004-Sonderpreis

Der Verein »Kinder- und Jugendgruppe Fargau-Pratjau« hat von Bundeskanzler Schröder vor kurzem den Sonderpreis erhalten für

[…] ein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement: Um das »Schlafdorf« interessant für junge Familien zu machen, haben die Bürgerinnen die Initiative ergriffen und nicht nach dem »Staat« gerufen. Die Arbeit wird ausschließlich ehrenamtlich erledigt.«

KopF e.V. setzt sich für Stärkung der Jugendbeteiligung in Kommunen ein

KN - Artikel vom 4.6.04 Das Kommunalpolitische Frauennetz Kreis Plön e.V. (KopF e.V.) startet, unterstützt durch Landesmittel, ein landesweites Qualifizierungsprogramm für Kommunalpolitikerinnen (s. o. Artikel aus der KN). Hintergrund ist eine Änderung in der schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung (GO SH), in der die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik zur Pflicht gemacht wurde:

§ 47 f: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

(1) Die Gemeinde muss bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise beteiligen. Hierzu muss die Gemeinde über die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner nach den §§ 16 a bis 16 f hinaus geeignete Verfahren entwickeln.

(2) Bei der Durchführung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, muss die Gemeinde in geeigneter Weise darlegen, wie sie diese Interessen berücksichtigt und die Beteiligung nach Absatz 1 durchgeführt hat.

Die Auftaktveranstaltung zur Schulung der Ehrenämtler wird am 17. Juni ab 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zu »Kinder- und Jugendbeteiligung im kommunalen Alltag« im Gemeinschaftshaus in Passade sein (näheres s. Veranstaltungskalender Raum Selenter See), zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Weihnachtsgeschenk für Selent und die Blomenburg (Archiv)

Wirtschaftsminister Dr. Rohwer übergab heute (Mi., 17.12.03) im Beisein von rund 35 Personen aus dem Umfeld der Blomenburg Holding GmbH und der Politik den Förderbescheid über ca. 6 Mio € an den Geschäftsführer der Trägergesellschaft, Dr. Olaf Dreher. Die Gelder stammen aus EU-Mitteln und Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«.

In seiner Rede ging Rohwer ausführlich auf den Standort Selent ein. Er machte deutlich, dass Selent im Einzugsgebiet Kiels liegt, also der Kooperation mit Forschung und Technik der CAU, der Fachhochschule etc. nichts im Wege stünde. Ganz im Gegenteil unterstreicht dieses Handeln die Stärkung der gesamten Region, nicht nur alleine des Zentrums.

Blick vom Obstgarten auf die Blomenburg - hier werden sich nächstes Jahr einige Veränderungen ergeben.
Dieses Bild wird sich bald deutlich ändern, denn nächstes Jahr beginnen die Baumassnahmen.

Landrat Dr. Gebel stellte kurz die Geschichte des Projektes, vor allem der private-public-partnership (PPP) zwischen dem Kreis Plön, der Gemeinde Selent und Herrn Hartmann bzw. der Blomenburg GmbH dar, das sich zu einem umfassenden juristischen Werk entwickelt hätte. Er sprach an, dass der Venturepark für längere Zeit das letzte Förderprojekt in dieser Grössenordnung sein dürfte – Glück gehabt, kann man da nur sagen.

Antje Josten, die Bürgermeisterin Selents, begrüßte dies »wunderschöne Weihnachsgeschenk«. Selent ist einen Meilenstein weitergekommen, die langanhaltende Unsicherheit über die Zukunft des Ventureparks und des Gewerbegebiets ist nun von der Gemeinde genommen. Sie dankte allen Politikern im Kreis und Land, die die Gemeinde unterstützt hätten, und der Gemeindevertretung, die mit einhelliger Meinung diese Projekte unterstützt haben.

Die ersten Jahre der Zusammenarbeit in der PPP war nach Aussage des Geschäftsführers der Trägergesellschaft, Dr. Dreher, vor allem durch die Diskussion um die architektonische Ausgestaltung des Verwaltungsgebäudes geprägt, das harte Abstimmungsverhandlungen mit der Denkmalschutzbehörde nach sich zog. Er dankte den beteiligten Architekten für ihre Bereitschaft, schnell und unbürokratisch Modifikationen an ihren Plänen vorzunehmen. Ein weiteres Lob gebührt nach seinen Worten Finn Duggen, der als Motor des Verfahrens viele Entscheidungen angeschoben hätte.

Zum Abschluß der Veranstaltung stellte Finn Duggen, Geschäftsführer der Blomenburg Holding GmbH, nochmals die Aufgaben und Ziele des Ventureparks vor (s. Berichte an anderer Stelle). Zur Zeit hat sich ein Unternehmen schon im Venturepark eingebucht, weitere zwei stehen in Vorverhandlungen. Zur Wirtschaftlichkeit nannte er ein Beispiel aus dem Kieler Innovations- und Technologiezentrum (KITZ), das er ebenfalls leitet. Dort wurde in den letzten 7 Jahren ein durchschnittliches Wachstum von 16% von den dort ansässigen 100 Firmen erzielt.

(fhu, 17. Dezember 2003)

Einbeziehung von Kindern & Jugendlichen in die Stadtplanung

Kleine Baumeister, unter diesem Titel ruft der stern zu einem Wettbewerb auf. Am Beispiel der Stadt Leipzig wird aufgezeigt, wie jugendliche Stadtplaner den Gemeinden helfen können, bares Geld bei der Gestaltung von Grünanlagen, Plätzen oder Spieleinrichtungen zu sparen:

»Es sind nicht immer grandiose neue Ideen, die ein von Kindern gestaltetes Projekt so erfolgreich machen«, sagt Landschaftsarchitektin Gabriele Seelemann, die von der Stadt Leipzig beauftragt ist, in Zusammenarbeit mit Schülern alternative Vorschläge für die Stadterneuerung zu entwickeln. »Kinder produzieren erfrischend einfache und preiswerte Lösungen, während Profis oft viel zu teuer denken. Nicht nur, um mehr zu verdienen, sondern weil sie sich irgendwie verpflichtet fühlen, das noch nie Dagewesene zu schaffen.«

(weiterlesen…)

Gemeinden im Internet – Einschränkung bei Links

In telepolis steht ein ausführlicher Beitrag, welche Links auf gemeindeeigenen Seiten stehen darf und welche besser nicht.
(weiterlesen…)

Pages: Prev 1 2 3 ...12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 Next
Warum Firefox? Clicky Web Analytics