Erste Sitzung des Amtsausschusses Selent-Schlesen

Kurz und knackig verlief die erste, konstituierende Sitzung des Amtsausschusses trotz der 15 Tagesordnungspunkte. Der alte und neue Amtsvorsteher Peter Wiegner hatte seine Sitzung gut geplant. Als erstes erfolgte die Verabschiedung und Ehrung der ehemaligen Ausschußmitglieder – deutlich mehr als sonst, da im Zuge der Verwaltungsstrukturreform die Anzahl der Mitglieder von 15 auf 10 gesenkt wurde. Besonders geehrt wurde Bodo Walden aus Fargau, der seit 1970 als Hafenmeister an der Fargauer Schleuse für den Rettungsdienst am Selenter See tätig war – und immer noch ist, trotz seiner 75 Jahre. Über 300 Menschen hat er das Leben gerettet, auch einmal einem Pferd, aber auch manche Leiche aus dem Wasser bergen müssen.
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Selent ist komplett – alle Parteien nun im Internet vertreten

CDU Selent im InternetKalli Jipp, unser (neuer) CDU-Ortsvereinsvorsitzender, erzählte es mir heute anlässlich unseres wöchentlichen Markt-Schnacks – Dienstag ist Wochenmarkt in Selent, dort laufen wir uns über den Weg und schnacken uns zumeist fest ;-) , daß die CDU Selent bald im Internet vertreten sein würde, und gerade kam seine Ankündigungsmail. Freut mich für Euch, dass Ihr auch online seid!

SPD Selenter See Süd im InternetEin bisschen länger ists mit der SPD her. Da hat sich der Ortsvereinsvorsitzende von Selenter See – Süd, Gerd Plöger, darangemacht, seine Ortspartei ins weltweite Netz zu setzen. Ich finds bewundernswert, wenn jemand, der so mit der Internetseitenproduktion nichts am Hut hat, sondern die Töpferscheibe kreisen lässt, sich neben seinen ganzen Parteiämtern noch die Zeit nimmt, seinen »Verein« ins Internet zu bringen. Und das Sammeln von Infos ist ja auch nicht ohne – wenn auch die anderen zusagen, die Texte zu erstellen…

obsDie OBS, die Offene Bürgerliste Selent, hat kurz vor ihrer Gründung ihre Website freigeschaltet.

Dort stehen ihre aktuellen Themen und eine differenzierte Presse- und Medienschau zum Thema Blomenburg und Selent.

AFW Selent ium InternetZu guter Letzt die AFW (Allgemeine und Freie Wählergemeinschaft Selent), die Gruppierung, der ich angehöre. Wir sind seit 2003 im Netz vertreten;ich muss jedoch dazu sagen, dass die Site von mir eher stiefmütterlich behandelt wird, da ich die meisten kommunalpolitischen Themen hier auf meinem Blog behandele, nur selten findet eine aktuelle Zusammenfassung den Weg auf die AFW-Site. Halt das Los von ehrenamtlich gepflegten Webs, vergleichbar mit der Site des Wirtschaftsvereins, wo vielleicht einmal im Monat ein Artikel von mir erscheint.

Politische Ämter in Selent sind neu verteilt

Heute abend war die konstituierende Gemeindevertretersitzung in Selent. Die Ergebnisse kurz gefaßt: Die neue Bürgermeisterin ist die alte – Antje Josten (CDU) wurde mit 11 zu 2 Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Ihre Stellvertreter sind Herbert Rucks (SPD) und Sabine Tenambergen (AFW). Vorsitzender des Finanzausschusses bleibt Hermann Köster (AFW), des Bauausschusses Kalli Jipp (CDU) und Frank Peter Plotzki wird neuer Sozialausschuss-Vorsitzender. Im Amtsausschuss sitzt ausser der Bürgermeisterin auch Sabine Tenambergen.

Die Gesichter der neuen Gemeindevertretung:

Die neue Gemeindevertretung Selents

v.l.n.r: Ulrich Köpke (CDU), Lars Berwald (OBS), Sabine Tenambergen (AFW), Otto Hoolt (CDU), Andreas Ott (OBS), Hermann Köster (AFW), Herbert Rucks (SPD), Bernhard Grapatin (SPD), Kalli Jipp (CDU), Frank Peter Plotzki (SPD), Thorsten Rönnau (CDU), Antje Josten (CDU), Norbert Petersen (AFW).

Sehr zum Leidwesen der neuen Fraktion der OBS hatten sich die drei Fraktionen der CDU, AFW und SPD vorab besprochen; sie traten mit gemeinsamen Listen für die Ausschussbesetzung an. Es wurde jeweils nach der Verhältniswahl abgestimmt, die OBS erhielt nach d‹Hondt in jedem Ausschuss den Platz eines bürgerlichen Mitglieds (Johannes Höper: Finanz- und Bauausschuss, Natascha Hoff: Sozialausschuss).

Die Sitzung endete mit der Einwohnerfragestunde fast in einem Eklat, als der Fraktionsvorsitzende der OBS, Lars Berwald, und Dietmar Hartmann von der Blomenburg GmbH sich ein Redegefecht lieferten rund um die Frage, wer wann wie gelogen habe. Herr Hartmann erwartete von Berwald, dass er sich für seine »Lügen« und »Falschaussagen« zu einer von Berwald unterstellten Parteispende an die CDU öffentlich entschuldigen sollte, was jener weit von sich wies. Er habe eben den Eindruck gehabt, dass es so sein könne.

Von meinem Nachbarn, Herrn Schütze, kam dann noch der Vorschlag eines Seniorenbeirats; die älteren Mitbürger hätten öfters Kenntnisse über die Gemeinde, die Planungsfehler verhindern könnten. Frau Josten versprach, sich damit zu befassen, ebenfalls wolle sie einen Jugendbeirat anregen.

Mathematik der besonderen Art – die Ausschuß- Besetzung

Mir hat es dann doch keine Ruhe gegeben und ich hab nachgeschaut bzw. -gefragt: Unsere sieben Sitze in den Ausschüssen verteilen sich nach d‹Hondt nach dem Muster C – A/S – S/A – C bei den Gemeindevertretern und O – C – A/S bei den bürgerlichen Mitgliedern (bM). Das heißt, das durch die Sitzgleichheit von SPD und AFW die Anzahl unserer bürgerlichen Mitglieder noch nicht fest steht.

Edit 2. Juni 2008: ehem, missverständlich ausgedrückt. Die Gesamtzahl aller bM steht fest, aber diejenigen der AFW oder SPD noch nicht…

Schule am Selenter See als Regionalschule auf weitere drei Jahre gesichert!

Die SPD-Landtagsabgeordneten Anette Langner teilte heute in einer Pressemitteilung mit, »dass die Schule am Selenter See eine auf drei Jahre befristete Genehmigung erhalten wird«. Sie hatte sich bei Amtsvorsteher, Herr Wiegner, der Selenter Bürgermeisterin, Frau Joosten und der Schulleiterin der Schule in Selent, Frau Merckens über die Situation der Schule in Selent informiert und sich anschliessend bei der Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave dafür eingesetzt, die vorläufige Genehmigung zur Einrichtung einer Regionalschule zu verlängern. Die entsprechende Genehmigung aus dem Bildungsministerium traf heute im Amt Selent-Schlesen ein.

Wie schon berichtet, wurden auch unabhängig vom Einsatz von Frau Langner, durch die Elternschaft in den letzten Wochen fleissig Unterschriften gesammelt: Die über 1400 Unterschriften wurden am vergangenen Mittwoch von einer Delegation des Schulelternbeirats in der Staatskanzlei in Kiel abgegeben.

Nun sind die Akteure vor Ort gefragt, diese »Schonfrist« durch Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der Öffentlichkeit dafür zu nutzen, für die Schule zu werben. Nur so lassen sich mittelfristig die geforderten Anmeldezahlen erreichen bzw. sichern.

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