Weihnachtsmann besucht Selenter Gemeindevertretung

Gemeindevertreterin Sabine Tenambergen und Freya Habermann hatten die Idee, dass das gemeinsame Weihnachtsessen diesmal nicht so abrupt enden sollten, und luden den Weihnachtsmann ein.

Weihnachtsmann Ulf-Ingo Bruihnesen

Er begrüsste uns alle »op platt« und überreichte allen ein »bezeichnendes« Päckchen mit launischen Sprüchen.

So kann nun Kalli Jipp, unser Bau- und Umweltausschuss-Vorsitzende (»he sieht un hört all«) mittels eines kleinen Winkelspiegels sogar um die Ecken schauen, Bürgermeisterin Antje Josten bekam wegen ihrer vielen Termine einen zusätzlichen Tag geschenkt, Amtsleiter Manfred Krumbeck einen Kompass, damit er den Weg vom Schreibtisch durch seine Aktenberge zur Tür findet.

 

Mir darf nun ein kleiner Maulwurf bei der Gartenarbeit helfen – dringend notwenig, ich hab den »naturnahesten« Garten der Gemeinde…

Maulwurf als Gartenhelfer

Erwähnenswertes von der vorhergegangenen Gemeindevertretersitzung:

  • Die Einwohner-Fragestunde wurde auch diesmal wieder von einem Anwohner der Blomenburger Allee genutzt, der Fragen zur Auslastung des Ventureparks Blomenburg, den Verlustbeteiligungen der Gemeinde am dessen Betrieb und weitere Fragen rund um die Blomenburg stellte. Die Gemeinde will nun seinen Fragebogen an die Verantwortlichen der Betreibergesellschaft weiterleiten.
  • Als erster stellvertretender Bürgermeister wurde Herbert Rucks von der SPD gewählt, nachdem Udo Petersen aus Zeitmangel – sein Amt als erster Vorsitzender des TSV Selent fordert immer mehr von ihm – von dem Posten zurückgetreten ist.
  • Beim Bebauungsplan 2 »Kösterberg« wurden textalische Festsetzungen aufgehoben, die die Fassadengestaltung von Häusern festlegten. Der B-Plan stammt aus dem Jahre 1967, damals legte man Wert auf eine möglichst einheitliche Gestaltung. Heute ist es notwendig geworden, durch eine Flexibilisierung Fassadenvordämmungen zur Energieeinsparung möglich zu machen.
  • Unabhängig davon wird weiter versucht, den Bebauungsplan 13 durchzubringen, der im nordwestlichen Bereich eine Bebauung mit einigen Häusern ermöglichen soll. Diese sind zum Teil schon im bestehenden B-Plan enthalten, können aber aufgrund geänderter Nutzungen so nicht verwirklicht werden. Hier sträuben sich zur Zeit noch die Landesplanung und das Kreisbauamt, die einerseits gegen eine Briefmarkenlösung sind, und andererseits betonen, dass in Selent doch ausreichend Bauland rund um die Blomenburg vorhanden wäre.
  • Der Nachtragshaushalt 2007 ist verabschiedet worden; der Haushalt konnte glücklicherweise nochmals ausgeglichen werden.

Einwohnerversammlung zur Regenwassergebühr

Da warte ich schon das ganze Jahr drauf – am Mittwoch, den 5. Dezember, findet um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus eine Einwohnerversammlung zum Thema Regenwassergebühr statt.

Einwohnerversammlungen sind nach Kommunalrecht SH Pflicht, sie sollen die Beteiligung der Bürger an der Gemeindepolitik vereinfachen. Selent hinkt immer ein kleines bisschen hinterher, aber dass der Termin nun wahrgenommen wird, finde ich gut.

Regenwassergebühr – die Gemeinde, stark verschuldet wie viele andere auch, muss nach der Kommunalverfassung ihre Einnahmemöglichkeiten ausschöpfen, um überhaupt in der Lage zu sein, hin und wieder einen neuen Kredit aufzunehmen. Wenn sie es unterlässt, mögliche Einnahmen zu generieren, dann sagt die Kommunalaufsicht – tja, tut uns Leid, aber… NEIN, keine Zustimmung zu einem neuen Kredit.

Seit der Hochwasser«katastrophe« von 2002 wurde in der Gemeinde die Kanalisation für das Oberflächenwasser genauer untersucht, und es stellte sich heraus, dass es stark renovierungsbedürftig ist; die ersten dringenden Sanierungsmaßnahmen fanden ja diesen Herbst im Bereich des Dorfplatzes schon statt.

Nach der im vorletzten Jahr beschlossenen Allgemeine Abwassersatzung ist die Gemeinde verpflichtet, das Regenwasser, oder Niederschlagswasser der Bürger abzunehmen. Nach dem Gesetz ist dies Wasser »Abwasser«… Für diese Dienstleistung wird dann eine Gebühr fällig, deren Höhe über die zu entwässernde Oberfläche definiert wird (Dachfläche, versiegelte Stellflächen etc).

Diese Daten werden über einen Fragebogen erhoben, darüber wird auf der Einwohnerversammlung dann geschnakt.

Das schönste – für mich – ist, ich kann gar nicht dran teilnehmen, ich habe Generalprobe fürs Adventskonzert. Aber Kirchen- und politische Gemeinde haben halt keinen gemeinsamen Terminkalender; im Normalfall hoffe ich immer, dass die Sitzungen schnell vorbei sind, dass ich nicht zuviel von der Probe verpasse. Wie diesen Mittwoch, da tagt der Sozialausschuss, als bürgerliches Mitglied kann ich da nicht fehlen.

Schade, ich wäre gerne zur Einwohnerversammlung gegangen. Aber, hölpt ja nüscht.

Ach ja, so ein paar Tage www-Abstinenz, und…

…nun ist Deutschland in der Terrorbekämpfung einen gewichtigen Schritt weitergekommen (über Kollateralschäden reden wir, mhm, später), der Lotse geht von Bord, andere bleiben (leider). Meinen Feedreader hau ich in die Tonne, mehr will ich mir heute abend nicht antun. Male ich halt weiter bunte Karten und texte Dokus. Besser für den Blutdruck.

Aber eins noch, zum drohenden Untergang der Printmedien (Tenor: Das Internet ist bö-ö-höööse… Abgesang des Chefs des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV)) ;)

Zu allerletzt – lanu verschlüsselt schon ihre Blogbeiträge – geht das nicht ein bisschen zu weit mit der Internetsicherheit? Lesen kanns ja jedefrau, da ihr public key – nomen est omen – öffentlich ist ;)

Ja, ich weiss, keiner glaubt es mir, wenn ich jetzt »zum allerallerletzten« schreibe: Tipps und Tricks (SH rulez!) zum Ver- und Entschlüsseln von eMails und anderen Nachrichten…

Edit 16.11.07: Ich schreib hier weiter, weil es vom Thema her passt – gestern war ich nicht auf mein Blog, weil ich von morgens früh bis abends spat am internetfernen CAD-Rechner sass. Und verpasste dadurch den Fortgang einer interessanten Debatte auf innovativ-in, an der ich mich zeitweilig auch beteiligte, hier (Kommentare 1ff) auf meinem Blog.

Um was ging es? Um die Entwicklung und den Einsatz eines Stupidfilter »gegen dumme Kommentare im Blog« (Häufung von Smileys, Abkürzungen wie LOL, ROFL oder SCNR). Die anschliessende Diskussion zeigte eine Bandbreite zwischen Sinnhaftigkeit eines solchen Tools bis hin zu Vorwürfen der Zensur, Einschränkung durch Festlegung des erwünschten Sprachgebrauchs etc. Die Wogen schlugen innerhalb kurzer Zeit hoch, bis irgendwann Ruhe einkehrte – im Blog.

Was sich dann im Hintergrund tat, spottet jeder Beschreibung, die ich nicht liefern will. Nur eines – mit Vorwürfen von geschäftsschädigendem Verhalten sollte mensch vorsichtig umgehen …

Meinungen zu diesem Thema von Michael und Sarah, die mit mir und einigen aus dem BC an der Diskussion teilgenommen haben.

Boah, mein Sprachniveau lässt heute auch zu wünschen übrig – CAD verblödet!

366 für, 156 gegen Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung

Da ging sie hin, unsere freie Kommunikation. Die gelbe Post wirds freuen, Briefe werden attraktiver denn je…

Bei lanu gesehen – Requiscat in pace.

fmg-lanu

 

Wie es die anderen sehen…

BEIJING, Oct. 5 (Xinhuanet):

»The socialist system and ethnic regional autonomous system are the historic choice made by the Tibetan people. They constitute the system guarantee for Tibet’s development and progress.«

Die Besetzung Tibets durch die Chinesen im Jahre 1950 als »historische Wahl durch das tibetanische Volk« – in dem Artikel versucht herauszuarbeiten, dass der Dalai Lama damals die Entwicklung gen China unterstützt hätte.

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