Erdwärme ist nicht immer umsonst zu haben – Beispiel Staufen im Breisgau

Die Staufener Stadtväter hofften, durch Erdwärme-Heizung für das Rathaus die Belastung des Stadtsäckels zu reduzieren. Aber – Pech gehabt, die geologische Situation machte allen einen Strich durch die Rechnung:

»Unter Staufen brodelt etwas. Die gesamte Stadt hat sich angehoben. Und das in Dimensionen, die für geologische Verhältnisse enorm sind. Es geht um mehrere Zentimeter pro Monat.«

Und jetzt streiten sich alle, wer daran Schuld sei – die Planer, der Auftraggeber, die Genehmigungsbehörde oder wer auch immer. Und die Aussichten sind finster – es wird damit gerechnet, dass der Untergrund der Stadt teilweise bis zu zwei Metern ansteigen könnte…

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[via innovativ-in ] Droht dem BC2.0 nun ein Exodus hin zu Utopia? Da bin ich mal gespannt ;)

Na, sinken bald die Holzpreise wieder?

In den vergangenen Jahren sind die Preise für Brennholz stark gestiegen, da es eine regenerative Alternative zu den fossilen Heizstoffen wie Erdöl oder -gas ist.

Nun plant die Bundesregierung eine Novellierung der 1. BImSchV (1. Bundesimmissionsschutzverordnung – Verordnung über kleine und mittlere
Feuerungsanlagen), mit dem Ziel, die Feinstaub-Emissionen aus Einzelraumheizungsanlagen (Kaminöfen etc.) zu begrenzen, da die Anzahl der Einzelfeuerungsanlagen stark angestiegen ist. Das merkt mensch hier auf dem Lande ebenfalls – es ist schwierig geworden, an Brennholz von den benachbarten Förstereien heranzukommen.

Bislang waren für (Holz-)feuerungsanlagen mit Wärmeleistungen grösser als 15 kW Emissionsgrenzwerte festgeschrieben, für kleinere Anlagen gab es nur Auflagen hinsichtlich der Qualität der einzusetzenden Brennstoffe. Dies soll sich in Zukunft ändern.

Die Werte sollen für Anlagen grösser als 4 kW gelten (die meisten Kaminöfen haben Leistungen zwischen fünf bis acht kW). Neuanlagen sollen ab dem Zeitpunkt der Novellierung den Grenzwerten entsprechen, für Altanlagen gibt es einen Zeitplan für ihre Nachrüstung bzw. Ausserbetriebnahme.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat ein PDF zu »Fragen und Antworten zur Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung« (127 kB) veröffentlicht, das näher aufklärt, was auf Hausbesitzer und Mieter zukommen wird.

Ich kann mir schon vorstellen, welcher meiner Holzöfen diese Novellierung nicht überleben wird…

[via Hinnerk Warter]

Kurz und knapp: Einsatz von regenerativen Energien im Wohnungsbau bald Pflicht?

Soeben gefunden:

[…]muss bei Neubauten, die nach dem 31. Dezember 2008 fertig gestellt werden, der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Weiter werde bei Altbauten der Einsatz von Öko-Energie vorgeschrieben, wenn eine »grundlegende Sanierung« anstehe. Gemeint seien damit beispielsweise der Austausch des Heizkessels oder Dacherneuerungen. Wer die Auflagen »fahrlässig« verletze, kann mit einer Geldbuße mit bis zu 50.000 Euro belangt werden.

Quelle: EpochTimes

Viele Infos zu Erneuerbaren Energien gibts auf der entsprechenden Site des BMU – www.erneuerbare-energien.de.

Erdwärmelehrpfad des Blomenburg Ventureparks eröffnet

lehrpfad-kEs pfiff ein unangenehm kalter Wind um den Venturepark, als unter Teilnahme von Katrin Wiedemann (Staatssektretärin des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein), Dr. Wolfram Gebel (Landrat Kreis Plön), Finn Duggen (Geschäftsführer der Blomenburg Venturepark Betreibergesellschaft) und Harry Drechsler (OCHSNER Wärmepumpen GmbH) der Erdwärme-Lehrpfad gestern eröffnet wurde.

Rund vierzig Besucher waren zu diesem Anlass erschienen, die nun Station für Station den Lehrpfad abschritten. Er zeigt die verschiedenen technischen Möglichkeiten der Erd- und Luftwärme-Gewinnung auf (s. Website www.erdwaerme-lehrpfad.com).

Die feierlichen Reden wurden in die Burg verlegt, weil sich niemand länger als notwendig draussen aufhalten wollte. Danach fand noch ein Diskussionsforum statt, mit Tim Rehder (Rehder Heizungsbau & Co. OHG, Kiel), Harry Drechsler (OCHSNER Wärmepumpen GmbH, Krakow), Dr. Reinhard Kirsch (Landesamt für Natur und Umwelt SH, Flintbek) und Jörg Weisner als Moderator.

Themen waren unter anderem Kosten einer Erdwärmeheizung im Altbau, wo lässt sich in SH Geothermie einsetzen (wichtig – nicht in Wasserschutzgebieten!) und über die Gründe, weshalb Geothermie in Deutschland bislang so wenig verbreitet ist. Ausführlicher Bericht folgt.

Ergänzung 27. Oktober 2007: Informationen zum Thema »Erdwärme in Schleswig-Holstein« bietet das LANU (Landesamtes für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein), Abteilung Geologie / Boden, an. Mensch kann sich dort folgende Broschüren als PDF herunterladen: Geothermie, eine Perspektive für Schleswig-Holstein (2001), Geothermie in Schleswig-Holstein – Ein Baustein für den Klimaschutz (2004) sowie Geothermie in Schleswig-Holstein – Leitfaden für oberflächennahe Erdwärmeanlagen (2006).
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