Kleine Erinnerung – Brainstorming des Wirtschaftsvereins Selenter See: Montag, 2.2.09, 19.30 Uhr, Blomenburg

Ziel dieser Veranstaltung

Wege finden, um die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad des Raumes Selent zu erhöhen.

Themen

  • Welche Vorzüge und positiven Alleinstellungsmerkmale bietet Selent für die Ansiedlung von z. B. jungen, aufstrebenden Familien und Unternehmen?
  • Welche Schwächen und Defizite könnte man abmildern bzw. beseitigen?
  • Welche Maßnahmen und Initiativen könnten darüber hinaus die Attraktivität der Region Selent erhöhen?
  • Wie könnte man den Raum Selent und seine Vorzüge allgemein bekannter machen und insbesondere den noch zu bestimmenden Zielgruppen näher bringen?

Wer sollte sich angesprochen fühlen?

Eingeladen sind alle, denen Selent und Umgebung am Herzen liegen. Direkt angeschrieben wurden unter anderem die Selenter Vereine und Organisationen sowie die Kommunalpolitiker.

Kommet zu hauf ;-)

Ohne allzuviel Worte … (grrr, hat nicht geklappt)

Unter blomenburg.blogspot.com bloggt mein Nachbar, für sich und für die OBS Selent1. Ich habe mich daran gewöhnt, dass mein Blog in jeder Hinsicht von dieser Gruppe »ausgeschlachtet« wird – sorgt ja für zusätzlichen Traffic, lass man gut sein, dachte ich mir in den letzten Monaten.

Grade eben wollte ich Johann einen Tipp geben, welche Politiker hier in Selent noch bloggentwittern, und suchte nach der OBS, da ich deren genauen TwitNick nicht greifbar hatte. Und was sehen da meine ermüdeten Augen?

Unser Dorfchronist warb 2002 für ein völlig überdimensioniertes Baugebiet auf Kosten der Natur. Datiert wohl aus der Zeit der allgemeinen euphorischen Aufbruchstimmung im Kreis Plön und in Selent, als man noch meinte, einem Rendsburger Investor für den Aufbau eines mit 90% aus Steuermitteln finanzierten Technologiezentrums das ganze naturnahe Blomenburg Areal als Baugebiet zur Verfügungstellen zu müssen. […]

Was habe ich denn gesagt? »Rund um die Blomenburg und das Technologiezentrum stehen über 200 Bauplätze zur Verfügung,in bester Lage nahe des Blomenburg Waldparks und naturnaher Flächen.«. 2002? Es wird auf eine Bilderserie verwiesen, die ich anlässlich der ersten Blogging-Konferenz ins Netz gestellt habe. Das war im März 2007.

Und was habe ich gesagt? »In unserer Gemeinde stehen Bauplätze zur Verfügung« – und die will ich immer noch so schnell und gut es geht bebaut sehen, aus Gründen, die ich anderswo schon ausführlich geschildert habe (»Was haben sechs Richtige im Lotto mit Selent zu tun?«).

Was mich nervt, dass ich von unseren Dorf-Populisten gerne in einen Topf mit dem Investor oder anderen Beteiligten wie aus der Politik oder Verwaltung, wie Landrat Gebel z.B., geworfen werde. Schwarz-weiss-Denken bringt einen in der Kommunalpolitik nicht weiter, ganz und gar nicht. Aber – Differenzieren ist ja nicht so einfach, frisst unnötig Webspace und mensch braucht länger zum Schreiben eines Artikels…

OK, kurz aufgeregt, gut is. Wer öffentlich Dinge sagt oder schreibt, sollte auch zu den Folgen stehen – und darf sich nicht wundern, wenn die eine oder andere Reaktion nicht gefällig ist. Klappt meistens, dennoch geht mir manchmal die Hutschnur hoch.

So, ich hab jetzt keine Lust mehr, die OBS-Twitteradresse weiter zu reichen – ich weiss leider auch nicht, welche der drei oder vier Nicks die offizielle ist.


  1. Korrektur 29.1.09: Er bloggt nur für sich unter dieser Adresse – in seinem Artikel »Um Missverständnisse vorzubeugen« korrigierte er gestern meine Darstellung. [back]

KN zum Thema GTZ / TZ: Blomenburg nicht die einzige Alternative

Heute in den Kieler Nachrichten:

Schwentinental/Selent – Wie es am Ende ausgehen wird, steht noch in den Sternen. Fakt ist, dass der Wirtschaftsausschuss des Plöner Kreistags am Mittwochabend die Verwaltung damit beauftragt hat, Verhandlungen über einen Verkauf des Gewerbe- und Technik-Zentrums Raisdorf (GTZ) an die Stadt Schwentinental aufzunehmen.

Selenter Runde – einige Veranstaltungen in 2009 noch in der Schwebe

Die Selenter Runde – eine Veranstaltung des Sozialausschusses der Gemeinde Selent – war heute sehr gut besucht, knapp 30 Menschen aus allen möglichen Selenter Vereinen und Organisationen trafen sich im Selenter Hof. Als Neulinge in der Runde stellten sich Nora Diop-Rausche (Pächterin des Café Blome) und ihr Mann Ulf Rausche (Veranstalter von Kulturmärkten, auch auf der Blomenburg) mit ihren Vorhaben vor.

Gesprächsthemen waren dann unsere periodischen Veranstaltungen im Jahresablauf:

Der Weihnachtsmarkt wurde seit Menschengedenken von der Liedertafel am ersten Adventssamstag durchgeführt. Ab diesem Jahr müssen nun andere ran, und es gibt einige Interessenten hierfür: Ein selenter Einzelhändler will um den vierten Advent einen Markt durchführen, die Altliga des TSV Selent möchte zum gewohnten Termin den Weihnachtsmarkt weiterleben lassen, die Freiwillige Feuerwehr Weihnachtsbaumanleuchten machen und Familie Diop-Rausche überlegen, auf der Blomenburg auch eine Veranstaltung durchzuführen. Es wird dann in Folge Gespräche unter den Interessierten geben, um ein sinnvolles Programm aufzustellen.

Für die Selenter Woche fand sich, wie erwartet, ad hoc kein Verein, der die Gesamtorganisation übernehmen wollte. Die Schützensparte des TSV wurde angefragt, da sie dieses Jahr sowieso ihr 50jähriges Bestehen feiern. Diese Veranstaltung fordert sie jedoch so stark, dass eine weitere Belastung undenkbar sei. Herr Rausche (Kulturmarkt.Net) schlug vor, man könne doch die Selenter Woche parallel zu ihrem ersten Kulturmarkt auf der Blomenburg (1. – 3. Mai 2009) durchführen und die Werbung hierfür koordinieren. Udo Petersen, der erste Vorsitzende des TSV Selent will am kommenden Freitag mit den Spartenleitern des Sportvereins reden, ob sie sich doch eine Orga zutrauen würden. Je nach Ausgang der Beratung wird unter Umständen in Kürze wieder zu einer Selenter Runde eingeladen.

Als Webmaster der Gemeinde Selent wies ich – wie jedes Jahr – die Vereine darauf hin, dass es den Veranstaltungskalender des Wirtschaftsvereins im Internet gibt. Leider können wir nur Termine eintragen, die uns bekannt sind – hinterherlaufen ist nicht. Bislang gibt es noch keine Aufstellung der regelmässigen Termine, das soll nun in Kürze nachgeholt werden – eine Tabelle machte die Runde, genauso wie eine Aufstellung der Vereinsdaten, wie sie auf der Gemeindehomepage stehen. Das eine oder andere wandelt sich doch im Laufe eines Jahres…

Selent: Kleine Presseschau der letzten Tage

Letzten Samstag (17.1.09) war Selent dreimal in den Kieler Nachrichten (Printausgabe) vertreten: Jessica Bunjes berichtete über die Selenter Liedertafel, die nächstes Jahr ihr 110tes Jubiläum feiert, und die, wie viele Selenter Vereine, unter Nachwuchssorgen leidet. Durchschnittsalter über siebzig, der neue Vorsitzende Uwe Lemburg zählt mit seinen 63 Jahren zu den »Jungspunden«. Dann gab es noch zwei kleine Notizen – beim Bericht über die schleswig-holsteinische Beteiligung an der Grünen Woche 2009 in Berlin fand unser Landrat Volkram Gebel mit seiner Vorstellung des Technologiezentrums (TZ) Blomenburg kurz Erwähnung, und im amtlichen Teil wurde auf den Zwangsversteigerungstermin für das Mutter-Kind-Kurheim hingewiesen, der am 16. Februar 2009 um 14 Uhr im AG Plön stattfindet. Näheres zu dieser Immobile ist unter www.hanmark.de zu erfahren.

Heute nun ging Hans-Jürgen Schekahn von der Plöner Redaktion der KN näher auf des Landrats Werben für die Blomenburg ein, und verschwieg auch nicht die desolate Situation im TZ (geringe Belegung) noch im Abverkauf der Grundstücke in den zwei Baugebieten. Dieser Artikel ist bei den Kieler Nachrichten online verfügbar.

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