»Traue keiner Statistik,…

…die Du nicht selbst gefälscht hast«. Sagte Churchill. Die Zeiten haben sich seitdem gewandelt. Alles ist fälschbar, oder, besser gesagt, wir können die unerwünschte Realität an unsere Wunschvorstellungen anpassen. So auch bei Bildern. Der Fotograf Greg Apodaca zeigt auf seiner Homepage, dem Greg’s Digital Portfolio, was mit Bildern alles gemacht werden kann [via [ F – LOG – GE ]].

»Stille Post« mal anders…

stillepost.gifWer kennt nicht das Spiel stille post | teléfono roto | chinese whisper? Mensch flüstert einen Satz seiner Nachbarin ins Ohr, sie wiederum der nächsten, und so macht der Satz die Runde, oder mehrere. Am Schluss werden die Sätze verglichen.
Ähnliches haben die Macher unter twopoints.net, nur wird ein Bild statt einem Satz an den Anfang gestellt [via page]

Einbeziehung von Kindern & Jugendlichen in die Stadtplanung

Kleine Baumeister, unter diesem Titel ruft der stern zu einem Wettbewerb auf. Am Beispiel der Stadt Leipzig wird aufgezeigt, wie jugendliche Stadtplaner den Gemeinden helfen können, bares Geld bei der Gestaltung von Grünanlagen, Plätzen oder Spieleinrichtungen zu sparen:

»Es sind nicht immer grandiose neue Ideen, die ein von Kindern gestaltetes Projekt so erfolgreich machen«, sagt Landschaftsarchitektin Gabriele Seelemann, die von der Stadt Leipzig beauftragt ist, in Zusammenarbeit mit Schülern alternative Vorschläge für die Stadterneuerung zu entwickeln. »Kinder produzieren erfrischend einfache und preiswerte Lösungen, während Profis oft viel zu teuer denken. Nicht nur, um mehr zu verdienen, sondern weil sie sich irgendwie verpflichtet fühlen, das noch nie Dagewesene zu schaffen.«

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Arbeitsgruppe für eine umfassendere Jugendarbeit in Selent

Wie der Kieler Nachrichten vom 6.11.03 zu entnehmen war, hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit dem Thema Jugendtreff in Selent auseinandersetzt.

Wir werden in Kürze zu einem Gedankenaustausch mit Eltern, Kinder & Jugendliche sowie alle anderen Interessierten einladen, da wir der Meinung sind, daß Jugendarbeit nicht nur die Aufgabe von Politik und Vereinen ist, sondern jeden von uns angeht.
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Jugendförderung in Selent (2)

Zuerst eine Richtigstellung: Die KN veröffentlichte heute einen Bericht über die Veranstaltung, in der es am Ende hiess: »Der Selenter Frank Hunck kündigte als Privatperson übrigens an, dass er es sich vorstellen könne, in seinem Gartenhäuschen eine Art Jugendtreff zur Verfügung zu stellen.«

Das stimmt so nicht. Ich habe gesagt, dass ich mir vorstellen könnte, dass in meinem grossen Garten ein Wohn- oder Bauwagen als Jugendraum aufgestellt werden könnte. Es war Frau Josten, die im Anschluss sagte (den genauen Wortlaut habe ich nicht mehr im Ohr): »Liebe Jugendliche, Sie haben es gehört, Frank Hunck wird Euch in seinem Garten eine Holzhütte aufstellen«. Das waren nicht meine Worte!

Den Artikel von Christoph Kuhl habe ich übrigens auf der Folgeseite abgedruckt.

Nun zur Veranstaltung: Das Interesse an der Veranstaltung war grösser, als ich dachte. Ca. 30 Erwachsene und 16 Jugendliche waren am 29.10. im FWG zusammengekommen, um über die Jugendarbeit in Selent zu sprechen.

Zuerst stellten die Selenter Vereine mit Jugendarbeit (Freiwillige Feuerwehr, DLRG, Rassegeflügelzuchtverein, Landjugend, Tischtennissparte des TSV,Schützensparte des TSV, ev. Kirchengemeinde, Schnackfatt und TSV allgemein) ihre Aktivitäten für die Jugendlichen vor. So überlegt der TSV, ab nächstem Jahr eine Skater-Sparte anzubieten. Als Standort ist der ehemalige Tennisplatz im Gespräch.

Die anwesenden Jugendlichen betonten, dass sie mit dem anonymen Brief nichts zu tun hätten. Ihr Hauptanliegen ist es, sich auch in der kalten Jahreszeit – vor allem wochenends – in einem Raum treffen zu können.

In der Diskussion kamen einige Anregungen, die ich wichtig finde. Frau Dahmke (DLRG) sprach von der Möglichkeit, halboffene Jugendarbeit zu machen, und dass es angebracht wäre, sich vereinsübergreifend Gedanken um ein Angebot in Selent zu machen. Dies wäre in so weit Neuland, da jeder Verein sonst bedacht ist, für die eigenen Mitglieder Arbeit zu leisten bzw. zu sehen, dass er mehr Mitglieder bekommt. Solch ein Blick über den Tellerrand wäre meines Erachtens ein guter Schritt nach vorne.

In der Diskussion um die Möglichkeiten fiel mir auf, dass die Gemeindevertreter vor allem von den Grenzen fasziniert sind. »Wir haben keinen Raum«, »es engagiert sich niemand mehr ehrenamtlich«, »die Eltern schieben uns die Verantwortung zu«, lauteten ihre Stimmen. Und weil es so wäre, wäre ein Versuch von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Ich brachte als Gegenbeispiel Lammershagen mit ihrem Wohnwagen und erwiderte auf den Einwurf »die haben in letzter Zeit vermehrt Schwierigkeiten damit«, dass dies doch natürlich sei. Jugendliche machen Schwierigkeiten, mit Rentnern gibts Probleme, kurz, überall, wo Menschen aufeinandertreffen, gibt es Auseinandersetzungen. Für mich aber noch kein Grund, alles in Bausch und Bogen zurückzuweisen.

Ich habe in den letzten Wochen mit vielen Bürgern in Selent gesprochen und war überrascht, wie hoch die Bereitschaft ist, sich Zeit für die Jugend zu nehmen, als ehrenamtliche Aufsichtsperson oder anderes.

Das Problem ist – es gibt keine feste Lösung, keinen Etat, keiner hat Zeit. Aber es gibt viele Möglichkeiten, mensch muss nur die Augen aufmachen und nachdenken, kombinieren.

Die Zeit für Lösungen von der Stange sind fürs erste vorbei – wer kein Geld hat, muss erfindungsreich werden. Das gilt nicht nur für die Jugendarbeit. Wir werden uns daran gewöhnen, dass in den nächsten Jahren wieder mehr Privatinitiative gefragt sein wird, da Privatleute, Firmen, Gemeinden, Kreise, Länder & der Bund
zunehmend pleiter sind. Das einzige, was bald überreichlich vorhanden sein dürfte, ist – Arbeitszeit. Unbezahlbare, aber gleichzeitig wertlose (da immer weniger bezahlbare Arbeit zur Verfügung steht).
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