Kulturtipp: 18. Adventsmusik im Kerzenschein in St. Servatius Selent

Am 2. Adventsonntag, dem 10. 12., findet um 17 Uhr die 18. Adventsmusik statt. Auch aus eigenem Interesse mach ich darauf aufmerksam, denn ich singe mit in der St.-Servatius-Kantorei…

Weitere Mitwirkende: Blockflöten St. Servatius, die Servatius-Streicher, Peter Ossendorf & Uwe Band an den Gitarren, Ulrike Haß & Siegfried Póhl am Cembalo, und alles wie gewohnt unter der Leitung von unserem Kantor und Kirchenmusiker Holger Haß.

Ach ja, die Werke. Diesmal unter anderem aus der Missa Brevis in G von W.A. Mozart (Gott sei Dank ist das Mozartjahr bald vorbei ;-) ), das neugeborne Kindelein von Dietrich Buxtehude und die Weihnachtspastorale von Francesco Manfredini.

Und hoffentlich gibt es dann auch den CD-Mitschnitt vom letztjährigen Konzert zu kaufen.

Selenter, lasst Euch das Konzert nicht entgehen. Und kommt rechtzeitig, die Kirche ist ja nicht so gross…

Moralinsaure Blogger unterwegs?

In den letzten Wochen tauchen immer mal wieder Trackback-Einträge auf meinem Blog auf, die mir und meinen Inhalten »moralisch bedenkliche Inhalte« bescheinigen:

Na, wer wird denn gleich...Warum, kann ich aber nicht nachvollziehen. Umzug der Racle-Glocke nach Bayern? Selent, kein Platz für Jugendliche? Adventsmarkt Blomenburg? Offener Adventskalender? Das einzig gemeinsame Kriterium ist, dass die Artikel auf der Startseite stehen, ein prominenter Platz beim Ranking-Klau.

Ich liebe mein Spam-Karma. Da diese netten Leute, die sich nach einer kleinen Google-Reise als wohlbekannt in Bloggershausen herausstellten, sich nicht die Mühe machen, einen ordentlichen Trackback mit Link zu setzen, wurden sie abgestraft.

Bislang nur mit -6.5 Zählern, aber es gibt ja noch die Domain-Blacklist. Falls sie jetzt echte Trackbacks setzen (nach den Aussagen auf einer Site von ihnen haben sie ihre Software noch nicht im Griff ;-) ), dann nützt es dennoch nichts.

Sie fallen jetzt einfach tiefer in den Orkus: -100 points.

Und nein, ihre Sites verlinke ich hier nicht :-)

Technorati Tags: ,

Schreck lass nach — seit zwei Wochen Sendepause?

Ich komme gar nicht mehr dazu, mich um mein eigenes Blog zu kümmern, geschweige denn meinen RSS-Reader aufzurufen. Weshalb? Ich komme aus dem Bloggen nicht mehr heraus…

Wie das? Ok, bloggen ist der falsche Ausdruck. Technische und CSS-Unterstützung beim Aufbau einer Serie von Blogs trifft es eher, über das Projekt werde ich in Kürze mehr berichten.

Und — quasi als Nebenprodukt fiel dann der seit Jahren fällige Relaunch unserer WVSS-Website ab. Diese läuft nun unter WordPress, hat ein flottes modernes Design verpasst bekommen und wird in Zukunft wieder von mir betreut, da sich kein Interessent für den Webmaster-Posten gefunden hat. Wen wunderts ;-)

Das Bloggen bricht in unseren Breiten aus, das Telefon steht nicht mehr still — »Warum verschwinden meine Bilder, nachdem ich die Beiträge mit BlogDesk erstellt und dann per Zwischenablage in meine Seiten kopiert habe?«. Dolles Ding, auf die Idee wäre ich nicht gekommen, aber… …es zeigte sich, dass die Bilder dann über den lokalen Pfad aufgerufen wurden. Am eigenen Rechner stellt mensch keinen Unterschied fest, aber irgendein Besucher — sieht nichts!

Ich stelle immer mehr fest, dass Blogsysteme wie WordPress sich super gut für den Ersatz kleiner und mittelgrosser »konventioneller« Websites eignen; strukturell sind einige Überlegungen notwendig (statische versus dynamische Inhalte, was gehört wozu?), aber dann hat mensch alle Möglichkeiten.

Vom Design mal ganz abgesehen — ein optischer Relaunch? Nullo problemo, nur das Theme optimiert oder ein besser geeignetes aktiviert. Ok, es sind noch Templates anzupassen, aber das hat mensch doch hoffentlich dokumentiert ;-) ?

Kultur pur: Mit Trude von Afrika träumen, selbst die Trommel rühren und als Abschluss Gospel-Konzert

Abstand muss auch mal sein. Gestern abend einen grossen Abstand zu Selent eingelegt und mit Freunden in die grosse Stadt gefahren. Nein, ich meine damit nicht Kiel ;-)

Altona, Fabrik. Fünf Hamburgerinnen feierten in Blümchenkleid, Kostüms, truschigem Leopardenlook und vielen Handtaschen ihr 15-jähriges Bestehen als trommelnde Hausfrauen, die nur mithilfe vieler Supervisionssitzungen ihre Auftritte heil überstehen: »Trude träumt von Afrika«!

Selbstcharakterisierung:

Mit Percussion und Comedy vom Feinsten macht »Trude« ihren Traum von Afrika lebendig. Wer sie kennt ist wahrscheinlich schon süchtig, wer sie noch nicht kennt, sollte das dringend ändern!

Stimmt, das mit dem süchtig. Ich hatte sie im Lutterbeker verpasst – aber wer Trommeln, besonders afrikanische, mag, sollte sie sich das nächste Mal nicht entgehen lassen. Temporeiches Spiel, in jeder Hinsicht!

Heute mittag, beim Trommelunterricht, traute ich mich fast nicht, meine eigene in die Hand zu nehmen. Aber andererseits, ich merk mir meine bald zwei Jahre Erfahrung dann doch an – wir haben ja noch mindestens 13 Jahre Zeit…

Am frühen Abend war der Gospelchor »Yes, Lord« aus der St. Bonifazius-Gemeinde zu HH-Barmbek in St. Servatius zu Besuch. St. Bonifazius heisst offiziell Gospelgemeinde, mit vier(!) Gospelchören. Beruhigend ist allerdings, dass sie dort auch Mangel an Tenören haben…

Gospelchor Yes, Lord aus Barmbek in SelentEs war beeindruckend, was die vierzehn Frauen und Männer unter ihrem Chorleiter Jens Pape uns zu Gehör brachten. Eine Stimmsicherheit und Volumen, und welch mitreissenden Stücke; dazu noch ein durchgehendes eineinhalbstündiges Programm mit freiem Vortrag…

Die Zuhörer kamen auf die Beine und gingen mit...

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(MP3, Dateigrösse 740 kB)

…und dass sie mit standing ovations verabschiedet wurden, versteht sich von selbst. Leider stimmte uns die Kirche auf den Winter ein – ich hatte vergessen, dass es sich zu dieser Jahreszeit empfiehlt, nur mit langen Unterhosen in die Kirche zu gehen.

11 Jahre Schwierigkeiten mit der Akquisition – und was ich daraus gelernt habe

Ich wünsche mir, dass sich der eine oder andere in meinen Beschreibungen wiederfindet und ich ihm damit hoffentlich Mut mache, über seinen eigenen Schatten zu springen.

Kurz zu meinem beruflichen Werdegang. Von Hause aus bin ich Diplom-Agraringenieur und hatte acht Jahre als Bodenkundler in verschiedenen Bereichen (Öffentlicher Dienst, Universität, Planungsbüro) gearbeitet. Dann bot sich mir die Gelegenheit, mich im Bereich Computerkartografie selbstständig zu machen, die Alternative wäre Arbeitslosigkeit gewesen. Mein Hauptkunde war ein Landschaftsplanungsbüro, daneben arbeitete ich noch für Biologen, Geologen und verwandte Berufe und entwarf Flyer, Plakate und ähnliches für regionale Betriebe und Vereine.

Soweit, so gut. Ich war voll ausgelastet, genug zu tun, und war zufrieden. Über Werbung, Akquisition und alles, was damit zusammenhängt, machte ich mir keine Gedanken. Ich hatte ja gut zu tun…

Das änderte sich mit der Zeit, denn meine bisherigen Kunden gingen vermehrt dazu über, die anfallenden kartografischen Arbeiten inhouse zu bearbeiten, nur für umfangreiche oder grafisch anspruchsvolle Projekte wurde ich hinzugezogen.

Also baute ich mir ein zweites Standbein auf — Webdesign und alles was damit zusammenhängt. Und es lief am Anfang wieder blendend, sodass ich die Akquise auf später verschob. Ganz grosser Fehler — auf später kann zu spät sein…

Angestossen durch den Blog-Karneval habe ich einmal nachvollzogen, was meine größten Schwierigkeiten bei der Akquisition bisher gewesen sind:

  • Hemmungen, neue und unbekannte Kunden überhaupt anzusprechen
  • Hemmungen, meine Leistungen offen und aktiv zu verkaufen
  • eine Tendenz, mich bei bestimmten Projekten durch meine Gutmütigkeit ausnutzen zu lassen
  • über Kaltaqkuise brauchte ich erst gar nicht nachdenken, dann hätte ich schon vorher nächtelang nicht schlafen können

Da ich wenig von mir reden machte, konnte ich meine Stärken nicht ausspielen:

  • Kenntnisse in unterschiedlichster Software (von Geografischen Informationssystemen über AutoCAD, kartografischer Software, Photoshop, …), Datenbankprogrammierung, Formatkonvertierungen
  • gute Fachkenntnisse im Bereich Webdesign und -programmierung, die ich laufend auf den neuesten Stand gebracht habe;
  • ich arbeite gerne für die kleinen Betriebe, die das ländliche Umfeld ausmachen, kenne ihre Nöte und Sorgen; weiss, wie man hier sinnvoll Werbung betreibt — andere beraten klappt bestens, aber selbst umsetzen(?) ;-) ;
  • Texte verfassen, ansprechende Fotos dazu machen — kein Problem. Gebt mir die Rahmendaten, und ich bereite es eingängig auf!
  • ich liebe das, was ich tue, und ich werde auf auf Dauer nur das tun, was ich liebe;
  • ich habe Spaß daran, für meine Kunden deren Probleme zu bearbeiten und zu lösen;

Aber, was hätte ich anders oder besser machen sollen? In Stichpunkten:

  • Ich hätte mir klarer überlegen sollen, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln will; nicht alles mitmachen, was Kunden von mir erwarten. Lieber einmal nein sagen, anstatt sich wieder in neue Themenfelder einzuarbeiten, um dann festzustellen, dass der Kunde sich alles einfacher, günstiger und eigentlich sich was weiss ich vorgestellt hat und es nun doch nicht mehr will;
  • ich hätte mir ein klareres Profil geben sollen, um in Verkaufsgesprächen schneller auf das gemeinsame Potential zu kommen;
  • ich hätte mir wesentlich mehr Gelegenheiten suchen sollen, auf denen ich das Networking in der Praxis üben und einsetzen kann; so habe ich mich zu oft hinter meine Arbeit verkrochen;
  • ich hätte mehr auf die Menschen (und meine potentiellen Kunden) zugehen sollen. Nur durch das Gespräch und den Gedankenaustausch können wir prüfen, ob wir überhaupt zusammen passen.

Nun, es ist zum Glück nie zu spät. Und allein durch die Beiträge zu diesem Blog Karneval habe ich mehr als genug Anstöße bekommen, endlich aus meiner Akquise-Lethargie zu erwachen.

Und wie geht es Ihnen?

Pages: 1 2 3 Next
Warum Firefox? Clicky Web Analytics