Bauland bei der Blomenburg in Selent

Wie aus gut unterrichteten Quellen zu erfahren ist, dürfte in der nahen Zukunft die Bautätigkeit in den Neubaugebieten rund um die Blomenburg wieder aufgenommen werden.

In den vergangenen zwei Jahren stockte der Grundstücksabsatz, da die Gestaltungsrichtlinien, die für die einzelnen Wohn-Quartiere gab, mögliche Interessenten abschreckten. Genauer gesagt, es wurde kein einziges Gebäude neu erstellt. Für die Gemeinde war dies ein unhaltbarer Zustand – über zweihundert mögliche Baugrundstücke, die aber nicht frei verfügbar waren.

Nun sollen anscheinend nur noch die Vorschriften der Bebauungspläne 10 – Blomenburg und 11 – Goosbek ausschlaggebend sein. Unter http://www.blomenburg-grundstuecke.com/Grundstuecke.htm sind die aktuellen Preise, die sich anscheinend ebenfalls geändert haben, abzurufen.

Weihnachtsmann besucht Selenter Gemeindevertretung

Gemeindevertreterin Sabine Tenambergen und Freya Habermann hatten die Idee, dass das gemeinsame Weihnachtsessen diesmal nicht so abrupt enden sollten, und luden den Weihnachtsmann ein.

Weihnachtsmann Ulf-Ingo Bruihnesen

Er begrüsste uns alle »op platt« und überreichte allen ein »bezeichnendes« Päckchen mit launischen Sprüchen.

So kann nun Kalli Jipp, unser Bau- und Umweltausschuss-Vorsitzende (»he sieht un hört all«) mittels eines kleinen Winkelspiegels sogar um die Ecken schauen, Bürgermeisterin Antje Josten bekam wegen ihrer vielen Termine einen zusätzlichen Tag geschenkt, Amtsleiter Manfred Krumbeck einen Kompass, damit er den Weg vom Schreibtisch durch seine Aktenberge zur Tür findet.

 

Mir darf nun ein kleiner Maulwurf bei der Gartenarbeit helfen – dringend notwenig, ich hab den »naturnahesten« Garten der Gemeinde…

Maulwurf als Gartenhelfer

Erwähnenswertes von der vorhergegangenen Gemeindevertretersitzung:

  • Die Einwohner-Fragestunde wurde auch diesmal wieder von einem Anwohner der Blomenburger Allee genutzt, der Fragen zur Auslastung des Ventureparks Blomenburg, den Verlustbeteiligungen der Gemeinde am dessen Betrieb und weitere Fragen rund um die Blomenburg stellte. Die Gemeinde will nun seinen Fragebogen an die Verantwortlichen der Betreibergesellschaft weiterleiten.
  • Als erster stellvertretender Bürgermeister wurde Herbert Rucks von der SPD gewählt, nachdem Udo Petersen aus Zeitmangel – sein Amt als erster Vorsitzender des TSV Selent fordert immer mehr von ihm – von dem Posten zurückgetreten ist.
  • Beim Bebauungsplan 2 »Kösterberg« wurden textalische Festsetzungen aufgehoben, die die Fassadengestaltung von Häusern festlegten. Der B-Plan stammt aus dem Jahre 1967, damals legte man Wert auf eine möglichst einheitliche Gestaltung. Heute ist es notwendig geworden, durch eine Flexibilisierung Fassadenvordämmungen zur Energieeinsparung möglich zu machen.
  • Unabhängig davon wird weiter versucht, den Bebauungsplan 13 durchzubringen, der im nordwestlichen Bereich eine Bebauung mit einigen Häusern ermöglichen soll. Diese sind zum Teil schon im bestehenden B-Plan enthalten, können aber aufgrund geänderter Nutzungen so nicht verwirklicht werden. Hier sträuben sich zur Zeit noch die Landesplanung und das Kreisbauamt, die einerseits gegen eine Briefmarkenlösung sind, und andererseits betonen, dass in Selent doch ausreichend Bauland rund um die Blomenburg vorhanden wäre.
  • Der Nachtragshaushalt 2007 ist verabschiedet worden; der Haushalt konnte glücklicherweise nochmals ausgeglichen werden.

Sturm zum ersten Advent

Am Samstag des ersten Advents findet bei uns in Selent immer der Weihnachtsmarkt der Selenter Liedertafel statt. Der Weihnachtsbaum ist dieses Jahr prächtig wie schon lange nicht mehr, dank an die Spender von der Bullenkoppel. Nur der Christbaumständer war am Samstag gewöhnungsbedürftig:

07012011

Grund: Starke Sturmböen warfen den Baum fast um, sodass ein bisschen Gegengewicht notwendig war. Leider verhinderte der Sturm auch den Aufbau des einen oder anderen Standes, öfters wurde die Ware von den Tischen geweht. Wie gewohnt kam gegen vier der Weihnachtsmann, und das Gedränge war wieder gross.Weihnachtsmann in Selent

Abends wieder ein bisschen Kultur – der erste Auftritt von JustBe4, einer Band, die Songs aus den Sechzigern bis in die Anfänge der Achziger spielte. Es war ein Benefizkonzert für die Nachmittagsbetreuung der Schule am Selenter See, in deren Aula der Gig stattfand. Rund achzig Zuhörer hatten sich eingefunden, leider hatten sie das Versteck der Stühle gleich entdeckt, sodass sich erst nach der Pause einige zu tanzen trauten. Schade um die tolle Musik…

Just Be 4 in der Aula der Schule am Selenter See

Zwei der vier Musiker sind uns altbekannt als Mitglieder von JustFriends, Uwe Band (voc, git) und Peter Ossendorf (bass, voc). Die Songs lösten alte Erinnerungen bei mir aus, und Abhotten war ein guter Ausgleich zum Frieren auf dem Dorfplatz…

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