Schule am Selenter See feierte ihr 40jähriges Bestehen

40Am Freitag, 4.7.08, beging die Schule am Selenter See ihr 40. Jubiläum. Die kommissarische Schulleiterin Heike Merckens und Amtsvorsteher Peter Wiegner gingen in ihren Eröffnungsreden auf die Geschichte der Schule ein: Als Dörfergemeinschaftsschule geplant, löste sie Ende der sechziger Jahre die kleinen Dorfschulen im Schulbezirk ab, und inzwischen hat sie sich zu einer modernen Schule mit Grund-, Haupt- und Realschulzweig gemausert, zukünftig soll sie Regionalschule sein. In den vergangenen Jahren wurden sieben Millionen Euro in die Grund- und energetische Sanierung gesteckt, es kam eine moderne Sporthalle dazu. Nun muss alles dafür getan werden, dass der Standort langfristig gesichert wird (ich hatte hier und da schon darüber berichtet).

Die Schüler hatten sich in der Projektwoche vom 2. bis 4. Juli intensiv mit dem Schulfest beschäftigt – da wurden Spiele geplant, Material fürs Dosenwerfen erstellt, Waffelteig-Rezepte gesammelt und ausprobiert, ein Café im Stil der 68iger gestaltet, Cocktails aus Obstsäften ausgetüftelt, sogar für eine JaBuZe (Jahrbuchzeitung) gab es eine eigene Projektgruppe. Manche Kinder (so berichteten mir Mütter) waren am Freitag morgen kaum zu bremsen, sie wollten so schnell wie möglich in die Schule, um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen.

stationenDie Elternschaft kümmerte sich einerseits um das leibliche Wohl im Elterncafé, es wurden über 90 Kuchen gebacken und Kaffee ohne Ende gekocht.

Andererseits waren sie auch bei den Spielen aktiv, denn – jedes Kind hatte einen »Laufzettel«, auf dem abgestempelt wurde, ob es jede Spielstation durchlaufen hat: »Himmel und Hölle«, Dosenwerfen, Nägel einschlagen, Sackhüpfen, Melken (Holzkuh mit Gummieuter – wer kann das noch?), Gerüche oder Geräusche erraten, Fische angeln – insgesamt 17 Stationen sollten durchlaufen werden.

So war auf die Freifläche zwischen Schule und Sporthalle immer ein Gewusel der Schüler, die entweder ihren Diensten an den Ständen nachgingen oder ihre Aufgaben versuchten zu lösen.

dosenwerfen himmel-hoelle

Auf der Bühne gab es ein lockeres Rahmenprogramm von verschiedenen Schülerbands. Die Schulband spielte unter anderem das Schullied (da fällt mir ein, ich wollte mir doch den Text besorgen – vormerken!),
schulband sass
in der Sporthalle gab es einige Vorführungen, auf dem Minisportfeld des TSV durfte zum ersten Mal Fußball gespielt werden – unter strenger Aufsicht von Udo Petersen, der zuvor eine strenge Einweisung gab, was erlaubt und was verboten ist.

Gegen 17 Uhr wurde es ruhiger; viele der Kleinen waren nun geschafft und froh, heimgehen zu können – es war ein langer, aufregender Tag für sie. Aber das Programm war noch nicht zu Ende – die letzte Band verliess gegen 21 Uhr die Bühne, nachdem sie die verbliebenen Eltern und Lehrer nochmal zum Mitwippen brachten…

Alles in allem ein gelungenes Schulfest, leider war der Besucheranstrom nicht so gross, wie es sich alle gewünscht hatten. Und Petrus hat dankenswerterweise auch das Seine zum Fest beigetragen – es fiel kein Tropfen Regen, so schwarz der Himmel auch manchmal aussah. Das wäre ja eine Bescherung geworden…

Endlich Regen!

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Nun sitze ich im Café, und hoff, daß es irgendwann wieder aufhört, sonst bin ich klatschnaß, bevor ich die Burgauffahrt runter bin!

Schulfest in Selent

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40 Jahre Dorfgemeinschaftsschule Selent – Anlaß für ein ausgiebiges Fest für Klein und Groß.

Selent ist komplett – alle Parteien nun im Internet vertreten

CDU Selent im InternetKalli Jipp, unser (neuer) CDU-Ortsvereinsvorsitzender, erzählte es mir heute anlässlich unseres wöchentlichen Markt-Schnacks – Dienstag ist Wochenmarkt in Selent, dort laufen wir uns über den Weg und schnacken uns zumeist fest ;-) , daß die CDU Selent bald im Internet vertreten sein würde, und gerade kam seine Ankündigungsmail. Freut mich für Euch, dass Ihr auch online seid!

SPD Selenter See Süd im InternetEin bisschen länger ists mit der SPD her. Da hat sich der Ortsvereinsvorsitzende von Selenter See – Süd, Gerd Plöger, darangemacht, seine Ortspartei ins weltweite Netz zu setzen. Ich finds bewundernswert, wenn jemand, der so mit der Internetseitenproduktion nichts am Hut hat, sondern die Töpferscheibe kreisen lässt, sich neben seinen ganzen Parteiämtern noch die Zeit nimmt, seinen »Verein« ins Internet zu bringen. Und das Sammeln von Infos ist ja auch nicht ohne – wenn auch die anderen zusagen, die Texte zu erstellen…

obsDie OBS, die Offene Bürgerliste Selent, hat kurz vor ihrer Gründung ihre Website freigeschaltet.

Dort stehen ihre aktuellen Themen und eine differenzierte Presse- und Medienschau zum Thema Blomenburg und Selent.

AFW Selent ium InternetZu guter Letzt die AFW (Allgemeine und Freie Wählergemeinschaft Selent), die Gruppierung, der ich angehöre. Wir sind seit 2003 im Netz vertreten;ich muss jedoch dazu sagen, dass die Site von mir eher stiefmütterlich behandelt wird, da ich die meisten kommunalpolitischen Themen hier auf meinem Blog behandele, nur selten findet eine aktuelle Zusammenfassung den Weg auf die AFW-Site. Halt das Los von ehrenamtlich gepflegten Webs, vergleichbar mit der Site des Wirtschaftsvereins, wo vielleicht einmal im Monat ein Artikel von mir erscheint.

Von der Blomenburg hin zur Kieler Förde – Sonntagsvergnügen…

blomenburg-gitte-haenning-18Am 29. Juni 2008 folgte ich zuerst der Einladung von Gitte Haenning, die, wie berichtet, die Selenter Bevölkerung zu ihrem Geburtstag auf der Blomenburg eingeladen hatte.

Die Burg, die Nebengebäude, alles war prächtig geschmückt mit Stoffbahnen, an vielen Ständen konnte man sich günstig mit Speis und Trank versorgen.

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Frau Haenning kam gegen 17 Uhr auf die Bühne und nahm die Glückwünsche zum Geburtstag entgegen. Viele Besucher fanden es schade, dass sie sich nicht mal in die Menge mischte; einige hatten Geburtstagsgeschenke dabei, die sie nicht so richtig »an die Frau« bringen konnten und teilweise wieder mit nachhause nahmen.

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Frau Haenning hielt dann eine Ansprache, die hauptsächlich an die Selenter gerichtet war. Nach ihren Worten entsprach sie dem Inhalt mehrerer Gespräche mit ihren neuen Blomenburger Freunden, Herrn Hartmann und Frau Jansson, in der die Vorzüge der Burg und der angrenzenden Baugebiete, aber auch des Technologiezentrums nochmals hervorgehoben wurde. Sie unterstrich, dass sie sich starkmachen wolle für die alle Belange der Blomenburg und vorhat, ihre Ideen von dem Miteinander von Alt und Jung, von Deutschen und Dänen bei gemeinsamer Musik oder Theater auf der Burg zu verwirklichen.

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Was mich freute war, dass die Veranstaltung relativ gut von den Selenter angenommen wurde. Die meisten, mit denen ich die letzten Tage gesprochen habe, fühlten sich sehr wohl und hoffen nun, dass es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein würde. Vor allem die Aussicht auf mehr Jazz sorgt für Begeisterung. Dieser Nachmittag hat mir Hoffnung darauf gemacht, dass die Burg als Selenter Location langsam wieder in Fahrt kommt…

Ergänzung 2.7.08: Bericht von Jessica Bunjes (KN), 1.7.2008: »Gitte findet Selent toll«.

Danach fuhr ich mit Freunden nach Mönkeberg, wo uns Freunde mit ihrem Segelboot einsammelten, Feuerwerksfahrt zum Abschluss der Kieler Woche war angesagt. Man merkte deutlich, dass davor das Endspiel der EM 2008 anstand – sowohl an Land wie auch auf der Förde war deutlich weniger los als sonstjahrs. Positiver Nebeneffekt – wir hatten einen prominenten Liegeplatz mit unverstelltem Blick auf das Ponton, von dem das Feuerwerk gestartet wird. Hier nur ein paar Bilder:

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