Da hab ich mich anscheinend zu früh gefreut… die KN bloggt doch nicht.

Beim abendlichen Blogfliegen – heutiger deutscher Startflughafen war lanu – landete ich auf dem Blog der Lübecker Nachrichten zwischen (nur schnell weiter, ich begriff die lunatischen Zusammenhänge mal wieder nicht), da fiel mir in der Blogroll (neudeutsch für Bloglink-Verzeichnis) das KN Online Blog auf. Leider Fehlanzeige – es erscheint nur die übliche Startseite von KN Online. Hätte mich auch gewundert – seit wann bloggen denn (schleswig-holsteinische) Zeitungen, das wäre ja was ganz Neues… ;-)

Uuupsstaun (Mangelnde Recherche, sechs – setzen!): Der erste Beitrag der Lübecker datiert vom 26.9.05, sind also schon ein Weilchen am Start…

edit 2: Schlechter Tag heute, wirklich. Ich hab nach blog.kn-online.de gegoogelt – 9 Nennungen, davon aber nur zwei mit der URL. Also, das Blog muss es mal gegeben haben. Also Wayback Machine, und, oh

wayback-blogkn

Asche auf mein Haupt, ist heute wohl nicht so ganz mein Tag :-(

WordCamp2009 in Jena

wordcamp2009-jena

Ort und Termin des WordCamp 2009 stehen fest: Samstag, 14. Februar 2009 in Jena. Näheres auf dem WordCamp-Blog.

Das Amt hat einen neuen Internetauftritt…

wir-liegen-immer-noch-im-nirgendwo…Gratulation.

Hoffentlich werden die Seiten nun aktueller gehalten, die Grundlagen sind ja gelegt – die Site www.amt-selent-schlesen.de läuft anscheinend auf Typo3.

Was mich aber dennoch stört – unser Amt liegt weiter im Nirgendwo. Und das finde ich nicht so dolle – ich habe gehofft, dass sich da was ändert.

Öhm, ich habe übersehen, dass das Ganze noch in der Entwicklung steckt, ok, da kann sich ja noch was tun:

work-in-progress-1

Internet-Pranger für schlechten Journalismus – SpinSpotter

Auf medienlese.com entdeckt: Amerikanisches Browser-Plugin zum Kennzeichnen von schlechtem Onlinejournalismus – SpinSpotter. Der Begriff Spin bedeutet im angelsächsischen Sprachgebrauch mehr oder weniger einen Euphemismus für Propaganda (Definition auf WikiPedia):

»In public relations, spin is a usually pejorative term signifying a heavily biased portrayal in one’s own favor of an event or situation; it is a euphemism for propaganda. While traditional public relations may also rely on creative presentation of the facts, »spin« often, though not always, implies disingenuous, deceptive and/or highly manipulative tactics. Politicians are often accused of spin by their political opponents.«

SpinSpotters Macher schreiben über ihr Vorhaben:

»We think spin is an epidemic. We have tremendous respect for great journalism, but, sadly, it’s in short supply. When the majority of Americans think the press is »one-sided«, yet only 9% of journalists think declining credibility is a major concern, you know something is broken.

We’d like to de-spin the news, expose the slant and bias, separate the facts from axe-grinding opinion. And we‹d like your help, because spin-spotting takes a volunteer army. Democracy runs smoother when we get the stories straight and the facts right (the founding fathers certainly thought so).« Quelle: SpinSpotter – Mission.

Öfters stößt mensch im Internet auf – mehr oder weniger offensichtlich -ungenau recherchierte Berichte, vermischen Journalisten ihre eigene Meinung kaum merklich mit den eigentlichen Inhalten oder halten eine geringfügig überarbeitete Pressemitteilung einer PR-Abteilung für eine gute Schreibe.

Leider bieten die wenigsten Online-Zeitungen die Möglichkeit, direkt »am Artikel« einen Kommentar abzugeben. SpinSpotter macht es nun möglich:

Hat mensch das Plugin installiert und surft auf eine Seite, wo jemand schon spinspottende Kommentare abgegeben hat, erscheint in der Symbolleiste ein Hinweis darauf (1), die bemängelten Stellen wserden farblich markiert (2), und die Kommentare lassen sich anschliessend anzeigen (3, Zahlen beziehen sich auf untenstehendes Bild).

SpinSpotter

Ronnie Grob von medienlese.com hat dies bei einem Artikel über Sarah Palin im schweizerischen Tagesanzeiger mal durchgeführt.

Das Tool gibt es bislang nur für FF3, eine Version für den InternetExplorer 7 ist in Arbeit.

Interessanter Ansatz, wie ich finde; wobei – unter Umständen findet dann eine Paralleldiskussion statt, die nicht unbedingt ihren Niederschlag im auslösenden Medium finden muss. Ich bin gespannt, wie die Macher es zu verhindern wissen, dass die Qualität der Beiträge stimmt, denn es ist denkbar, dass auf den Webseiten von SpinSpotter sich »Schlammschlachten« um unbeliebte Redakteure der einen oder anderen Couleur entwickeln…

Blogger sperren Google Chrome aktiv aus – WP-Plugin Chrome Blocker

Das ging aber schnell – kaum war Googles Browser unterwegs, wurde vom Nachtwächter (Lumières dans la nuit) ein WordPress-Plugin geschrieben, das Besucher, die mit Chrome unterwegs sind, von seinem Blog aussperrt:

[…]Diese Datensammlung wird sich durch gezieltes Protokollieren Ihrer gesamten Netznutzung noch vergrößern, wenn Sie weiterhin diese als Browser getarnte Schnüffelsoftware verwenden. Ich betrachte es darüber hinaus als unverschämt, dass sich Google nicht im Datensammeln beschieden hat und sich auch noch mit einem dreisten Trick die Rechte an den Inhalten des Internet erschleichen wollte, ohne sich bislang bei den vielen Gestaltern des Internet auch nur für diesen Griff ins Klo zu entschuldigen. […]

google-is-evil-wordpress-plugin

Ach ja, falls sich jemand mit Chrome auf diese Site verirrt – der Link im obigen Text verweist auf den Artikel »Warnung vor Chrome« auf Lumières, der in Chrome ja nicht angezeigt wird…

Grund für die Erstellung des Plugins scheint der unverschämte Versuch von Google gewesen zu sein, sich ein Verwertungsrecht sämlicher vom Browser übermittelten Daten anzueignen (s. oben zitierten Artikel).

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