Vernetztes Denken: Negative ökologische Folgen durch geänderte Essgewohnheiten

In mehreren chinesischen Provinzen ist es zu einer Massenvermehrung von Nagern gekommen. Grund: Gewandelte Essgewohnheiten. In den vergangenen Jahren wurden vermehrt Schlangen gefangen und verzehrt; ausserdem wurden weitere natürliche Fressfeinde von Feldmäusen aus medizinischen Gründen erlegt: Eulen gelten in der Volksmedizin Chinas als Heilmittel gegen Kopfweh:

»According to analysis, the reason for the mice disaster in Dongting lies in the influence of recent years that Cantonese cuisine has had in Hunan, bringing “a taste for snake” into popularity, with massive numbers of snakes having been turned into tasty treats, and the other natural predator of mice, owls, killed as a result of the folk medicine belief in their ability to cure headaches. The field mice, lacking natural predators, have flourished in numbers and are running amok destroying nature.«

Quelle: GVO – China: Rodent population problem

Der Mäuse- und Rattenpest soll nun mit harter Chemie zu Leibe gerückt werden – Auswirkungen auf die verbliebenen Fressfeinde nicht ausgeschlossen…

Der chinesische Blogger ›The Demon of Justice‹ versucht, das Problem bei der Wurzel zu packen. Er ruft seine Landsleute dazu auf, nicht die letzten Exemplare der Wildtiere zu verspeisen, nur weil sie gut schmnecken oder es gerade in ist, sie zu essen. Er erinnert daran, dass man diese Arten auch züchten könnte, weil die Jagd von wildlebenden Tieren zu unabsehbaren ökologischen Folgen führen wird:

But why bother? Humans! If we just ate less we wouldn’t be in this situation! I can’t figure it out either, how so many people can like wild game; the flavor can’t be that great, can it? People live well now, they have enough to eat, so what’s wrong with fish and common meats? It’s not like we can’t eat them. Having to head into the ocean to catch dolphins, going up to heaven to pluck the birds from the sky, isn’t enough? A lot of people say wild game is tastier than domestic, but I don’t see that as completely true. Suppose humans had historically raised swans and geese, not chickens and ducks, I think now most people would be scrambling to eat the latter, right? Some people say they just want to try something new, well okay, now that you’ve tried it, is it really necessary to eat them into extinction? If you insist that this flavor is the most delicious under heaven, why not cultivate it yourself? This way you won’t be eating them into extinction. We know that before you cut down a tree you must plant a new one, so why don’t we get it that what we eat needs to be sustained too?

Linkstreik – Aktionstag am 2. Juli 2007

Lanu ruft zum Linkstreik auf! Nach einem Urteil des Münchner Oberlandgerichtes zum Thema Linkhaftung:

Wenn einem privaten Homepagebetreiber die Publikation von Bildern erlaubt wird, bedeutet dies nicht, dass diese aus redaktionellen Kontexten frei verlinkt werden dürfen.[…]
[…]Verschärfend kommt hinzu, dass es sich bei der verlinkten Seite selbst nach Ansicht des Klägers nicht um einen unzulässigen Inhalt handelt, sondern die Erlaubnis zur Publikation erteilt ist und ausschließlich das Linken durch Dritte ohne entsprechende Genehmigung untersagt wurde.(gulli.com)

OK. Internet wird zurückgeführt zu einer Art von Printmedium (in sich abgeschlossen, Verweise als Textquellen zitiert), das zum ressourcenschonenden Umgang halt auf dem Bildschirm angezeigt wird. Fotos bitte nur noch aus der Eigenproduktion, Digitalkamera ist ja in fast jedem Haushalt vorhanden.

Lanu, darf ich? Ich versuchs hier einfach mal: LinkStreik

Edit: Ich frage mich allerdings, ob ich die Quelle überhaupt nennen darf. Denn wenn ich
http://wvss.selenter-see.de

so hinschreibe, dann ists ein Klacks, dort hin zu surfen. Macht das Ganze denn nun einen Unterschied?

Linkverzeichnis: Lokale SiteBar

Kurz beim Kunden gewesen, Frage zu irgendeinem Problem — »warte mal, ich schau mal schnell nach… verflixt… wie war denn die Adresse noch mal…«.

Dagegen gibt es delicious und wie sie alle heissen.

Aber, ich hab meine Daten lieber auf den »eigenen« Rechnern. Und so stolperte ich irgendwo über folgendes Tool – das mensch sich auf dem eigenen Rechner installieren darf. Und das Schönste – automatischer Datenabgleich mit dem / den heimatlichen Mozillen bzw. Feuerfüchsen ist möglich!

Ergänzung 13. Oktober 2006: Negativ ist jedoch, dass mensch sich keine Gedanken mehr um validen Code machen muss — SiteBar benutzt proprietäre Attribute, sodass der iframe alleine auf 59 Tidy-Warnungen kommt. Schade.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

Nach dem Motto hat Manuela Hoffmann ein neues Blog eröffnet: screencasting.de. Screencasts sind Aufnahmen von Bildschirmabläufen, die die Bedienung von Programmen darstellen oder komplexe Zusammenhänge verdeutlichen können; sie können vom Benutzer als Video-Tutorial betrachtet werden. [via Basic Thinking]

Das where-about hat sie in einem kleinen Podcast zusammengefasst — hier zu finden (Vorsicht, grauenhaftes Screencasting meinerseits). Als Tool zur Erzeugung des Flash-Screencasts verwendete ich Wink, eine kostenlose Software.

Wordpress: Theme-Browser online

Auf Wordpress Deutschland gibt es nun einen Theme-Browser. Dort kann mensch eine Vielzahl an eingedeutschten Designs online betrachten.

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